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Nach Olympia-Eklat: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fünfkämpferin Annika Schleu

Nach Olympia-Eklat  

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fünfkämpferin Schleu

05.10.2021, 08:34 Uhr | dpa

Nach Olympia-Eklat: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fünfkämpferin Annika Schleu. Annika Schleu: Die Fünfkämpferin sorgte bei den Olympischen Spielen für einen Eklat. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Annika Schleu: Die Fünfkämpferin sorgte bei den Olympischen Spielen für einen Eklat. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Annika Schleu droht nach ihrem Olympia-Eklat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei gegen die Athletin aufgenommen. 

Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige des Tierschutzbundes wegen Tierquälerei gegen die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner. "Wir haben nach Feststellung eines Anfangsverdachts Ermittlungen gegen beide aufgenommen", bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Montag auf Anfrage. Die Ermittlungen würden wegen des Wohnorts der Beschuldigten in der Potsdamer Behörde geführt.

Der Deutsche Tierschutzbund hatte nach Vorkommnissen bei den Olympischen Spielen Strafanzeige gegen die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner gestellt. Wie die Organisation mitteilte, wirft sie Schleu aufgrund der Ereignisse beim Reitwettbewerb Tierquälerei vor und Raisner Beihilfe zur Tierquälerei.

Tierschutzbund moniert fehlende Einsicht bei Schleu

Das Schleu zugeloste Pferd hatte im Parcours in Tokio verweigert, Raisner hatte die weinende Berlinerin mit den Worten "Hau mal richtig drauf!" zum Einsatz der Gerte aufgefordert. Schleu habe in anschließenden Interviews Einsicht vermissen lassen, kritisierte der Tierschutzbund.

In einem Interview mit "Die Zeit" hatte sich Schleu anschließend gegen den Vorwurf gewehrt, ihr Pferd im Wettkampf gequält zu haben. "Ich habe das Pferd nicht extrem hart behandelt. Ich hatte eine Gerte dabei, die vorher kontrolliert wurde. Genauso wie die Sporen. Ich bin mir wirklich keiner Tierquälerei bewusst", sagte die 31-Jährige.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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