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Tennis-Star geschockt: Das sagt Alexander Zverev zum Fall Peng Shuai

Deutscher Tennis-Star geschockt  

Das sagt Zverev zum Fall Peng Shuai

19.11.2021, 07:24 Uhr | MEM, t-online

Tennis-Star geschockt: Das sagt Alexander Zverev zum Fall Peng Shuai. Alexander Zverev: Der Deutsche muss bei den ATP-Finals als nächstes gegen Novak Djokovic ran – abseits des Platzes beschäftigt auch ihn der Fall Peng Shuai.  (Quelle: imago images/SNA)

Alexander Zverev: Der Deutsche muss bei den ATP-Finals als nächstes gegen Novak Đoković ran – abseits des Platzes beschäftigt auch ihn der Fall Peng Shuai. (Quelle: SNA/imago images)

Das Verschwinden der früheren chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai erregt Besorgnis. Auch bei Alexander Zverev. Der ATP-Halbfinalist hat sich nun dazu geäußert – und zwar deutlich. 

Peng Shuai war früher Weltranglisten-Erste im Tennis. Nun ist die Chinesin verschwunden, nachdem sie Anfang des Monats Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch den chinesischen Spitzenpolitiker Zhang Gaoli veröffentlichte. Ein besorgniserregendes Vorgehen, zu dem sich nun auch der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev geäußert hat.


"Wir sprechen über ein Menschenleben, und das ist viel krasser als alles, was wir hier machen. Ich hoffe, sie wird bald gefunden", sagte der gebürtige Hamburger nach seinem gewonnenen Match gegen Hubert Hurkacz bei den ATP-Finals in Turin

"Hat jeder mitbekommen, der im Tennis-Zirkus ist" 

Bei der "Bild" ergänzte er: "Dass sie verschwunden ist, hat jeder mitbekommen, der im Tennis-Zirkus ist. Aber die Details sind sehr vage. Die chinesische Regierung lässt ja offensichtlich nichts raus."

Inzwischen haben Tennis-Stars wie Serena Williams ihren Unmut unter dem Hashtag #WhereIsPengShuai (deutsch: Wo ist Peng Shuai) geäußert. 

Peng Shuai: Die Chinesin wird vermisst.  (Quelle: imago images/Shutterstock)Peng Shuai: Die Chinesin wird vermisst. (Quelle: Shutterstock/imago images)

WTA erwägt Turnier-Abzug aus China 

Inzwischen erwägt auch die WTA, Tennisturniere aus China abzuziehen, um den Druck zu erhöhen. Steve Simon, Chef der Spielerinnen-Organisation WTA, schließt das nicht aus. "Wir sind definitiv bereit dazu und würden alle Komplikationen, die das mit sich bringt, regeln", sagte der Funktionär in einem CNN-Interview.

Schätzungen zufolge könnte die WTA durch eine solche Maßnahme mehrere Hundert Millionen Dollar verlieren. Smith stellte klar: "Dies ist größer als das Geschäft. Frauen müssen respektiert und nicht zensiert werden."

Peng Shuai gewann 2013 den Grand-Slam-Titel von Wimbledon im Doppel. Ein Jahr später konnte sie ebenfalls im Doppel bei den French Open triumphieren. Ab Februar 2014 war sie 20 Wochen lang die Nummer 1 der Doppelweltrangliste. 

Verwendete Quellen:

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