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Djokovic greift bei ATP-Finals nach Titel und Rekordprämie

Von dpa
Aktualisiert am 19.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Novak Djokovic
Mit einem Sieg bei den ATP-Finals würde Novak Djokovic mit dem bisherigen Rekordhalter Roger Federer gleichziehen. (Quelle: Antonio Calanni/AP/dpa/dpa-bilder)
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Ein Jahr nach seinem Halbfinal-Aus gegen Alexander Zverev greift der serbische Tennis-Topstar Novak Djokovic bei den ATP-Finals nach dem sechsten Titel und einer Rekordprämie. Im Halbfinale setzte sich der 35-Jährige in Turin trotz Problemen mit 7:6 (7:5), 7:6 (8:6) gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz durch und erreichte zum achten Mal das Endspiel der ATP-Finals.

Dort trifft er am Sonntag (2. Match nach 16.00 Uhr/Sky) als Favorit auf Casper Ruud. Der norwegische Weltranglisten-Vierte dominierte das zweite Halbfinale gegen den russischen Tennisprofi Andrej Rubljow und beendete das Duell mit einem 6:2, 6:4-Erfolg. Ruud steht zum ersten Mal im Endspiel der ATP-Finals.

Turnier-Sieg bringt Rekordprämie mit sich

Djokovic kann mit dem sechsten Triumph beim Saisonabschluss der besten acht Tennisprofis des Jahres mit dem inzwischen zurückgetretenen Rekordhalter Roger Federer aus der Schweiz gleichziehen. Da er auch in der Vorrunde des diesjährigen Turniers unbesiegt blieb, würde er im Erfolgsfall die ATP-Tour-Rekordprämie in Höhe von 4,74 Millionen US-Dollar erhalten. In der Vorschlussrunde wirkte der Serbe aber nicht unantastbar, entschied am Ende die entscheidenden Punkte jedoch für sich.

Zwar ging der 21-malige Grand-Slam-Turniersieger zunächst mit einem Break 3:2 in Führung, spielte aber nicht sein bestes Tennis und holte sich den ersten Satz erst im Tiebreak. Im zweiten Durchgang geriet der Turnierfavorit direkt in Rückstand und schaffte erst zum 5:5 das Break, als Fritz zum Satzausgleich aufschlug. Fritz war als Nachrücker für den verletzten spanischen Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz ins Teilnehmerfeld gerutscht. Im vergangenen Jahr hatte Zverev bei den ATP Finals den Turniersieg gefeiert, diesmal fehlt der Hamburger aufgrund seiner langen Verletzungspause.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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