• Home
  • Sport
  • Olympia 2022
  • Olympia: Ski-Verleiher protestieren wegen Winterspielen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextGroße Überraschung in WimbledonSymbolbild fĂŒr einen TextÖsterreicherin stirbt nach HaiangriffSymbolbild fĂŒr einen TextIsrael schießt drei Hisbollah-Drohnen abSymbolbild fĂŒr einen TextSchiff zerbricht: 27 Seeleute vermisstSymbolbild fĂŒr einen TextRegierung rĂ€t zu NotstromaggregatenSymbolbild fĂŒr einen TextBundesligist schlĂ€gt auf Transfermarkt zuSymbolbild fĂŒr einen TextPolit-Prominenz bei Adels-TrauerfeierSymbolbild fĂŒr einen TextZehn Millionen Euro beim Lotto am SamstagSymbolbild fĂŒr einen TextMassenschlĂ€gerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild fĂŒr einen TextReiten: Olympiasiegerin disqualifiziertSymbolbild fĂŒr einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild fĂŒr einen TextHorror-Crash nach VerfolgungsfahrtSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserZigaretten knapp: Diese Marken betroffen

Ski-Verleiher protestieren wegen Winterspielen

Von dpa
19.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Ein Protestplakat gegen die Winterspiele hÀngt vor einem geschlossenen Skiverleih.
Ein Protestplakat gegen die Winterspiele hÀngt vor einem geschlossenen Skiverleih. (Quelle: Angelika Warmuth./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Pyeongchang (dpa) - Bae Sang Beom betrachtet sich als Verlierer der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Der Betreiber eines Ski- und Snowboard-Verleihs befĂŒrchtet den finanziellen Ruin, und dass, obwohl jetzt fĂŒr sein Metier normalerweise Hochsaison ist.

Die Einnahmen in dieser Saison beliefen sich auf gerade mal 18 Prozent des Niveaus vom vergangenen Jahr, sagt der SĂŒdkoreaner mit ernster Miene. Er sitzt in einem von zwei großen Zelten im Bokwang Phoenix Schnee-Park, wo er und andere Kollegen gegen die komplette Schließung des kommerziellen Pistenbetriebs wĂ€hrend der Spiele protestiert. 50 Verleihshops hĂ€tten fĂŒr die Saison geschlossen werden mĂŒssen, nur etwa 20 seien noch geöffnet, "mit großen Verlusten", sagen die Teilnehmer der bereits seit einigen Wochen dauernden Demonstration.

An den Zelten, die mit StĂŒhlen, HolzbĂ€nken und Tischen nur karg ausgestattet sind und mit Heizkörpern gewĂ€rmt werden, hĂ€ngen große Banner: "Die Olympischen Spiele 2018 von Pyeongchang zerstören uns!" Mit FlugblĂ€ttern appellieren die GeschĂ€ftsleute an die Bewohner der östlichen Provinz Gangwon, ihnen zu helfen.

Das abgelegene Skigebiet in der Bergregion ist derzeit Schauplatz von olympischen Wettbewerben im Freestyle-Skiing und Snowboard. Das Organisationskomitee habe ihnen im Januar mitgeteilt, dass der Betrieb des Phoenix-Skiresorts eingestellt werde, sagen die Mitglieder des Verbands der Phoenix-Ski-Verleihshops. Der Schneepark sei das einzige Skigebiet, das den normalen Betrieb vollstÀndig eingestellt habe.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Liebe Regierung, Herr Melnyk ist untragbar"
Ranga Yogeshwar: Der Wissenschaftsjournalist hat einen Appell mit der Überschrift "Waffenstillstand jetzt!" unterschrieben.


Die beiden Zelte stehen unterhalb der Olympia-Anlage, direkt an der Straße. WĂ€hrend nicht weit weg davon Trubel und Partystimmung herrscht, ĂŒberwiegt in den Zelten eine gedrĂŒckte AtmosphĂ€re. Sie hĂ€tten die Bewerbung fĂŒr die Spiele unterstĂŒtzt und sich den Erfolg gewĂŒnscht, sagen Bae und seine Kollegen. "Doch wir machen jetzt in der Spitzenzeit kein Geld", sagt Bae.

Sie fordern von der Regierung in Seoul und dem Organisationkomitee, dass sie ihre Verluste ausgleichen. "Doch sie weigern sich, uns zu treffen." OK-Sprecher Sung Baik You winkt ab. Das sei ein Problem, das bereits vor den Spiele aufgetaucht sei, rÀumt er ein. Das OK habe sich mit rechtlichen Fragen beschÀftigt. "Doch das kann nicht durch das OK gelöst werden."

Jetzt sind die Ladenbesitzer entschlossen, nach den Spielen auch vor Gericht um eine EntschĂ€digung zu streiten. DafĂŒr hĂ€tten sie sich auch schon mit AnwĂ€lten beraten. Der Erfolg ist ungewiss. "Wir haben wenig Hoffnung", sagt Bae.

Nicht alle Ski-Verleiher in der Gegend sehen die Winterspiele als Nachteil fĂŒr ihr GeschĂ€ft. Trotz der vorĂŒbergehenden Schließung seines Ladens Ă€ußert sich Kim Nam Sun optimistisch. Der wirtschaftliche Effekt der Spiele könnte sich ĂŒber die nĂ€chsten zwei bis drei Jahren einstellen, glaubt er. "Vielleicht kommen schon in der nĂ€chsten Saison mehr Leute". Vor seinem Laden vermietet er ParkplĂ€tze, fĂŒr nur 5000 Won (4 Euro) pro Tag, sagt Kim.

Als Gewinner können sich die Restaurant- und Hotelbetreiber im Phoenix-Park sehen. "Das GeschĂ€ft lĂ€uft gut", sagt die Managerin des Hotels Whiteview, Ming Ming. Viele GĂ€ste, einschließlich Amerikaner und EuropĂ€er und Touristen aus den Philippinnen, hĂ€tten ĂŒber eine Internetplattform schon vor den Spielen ihre Zimmer gebucht. "Die Preise sind ĂŒberall gestiegen." Wenn die GĂ€ste kein Taxi fĂ€nden, könne sie auch schon mal die Betreiber der Ski-Verleihshops fragen, ob sie den Fahrdienst ĂŒbernehmen könnten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Fußball
2. Bundesliga3. LigaBundesligaChampions LeagueDFB-PokalEuropa LeagueNationalmannschaftTransfermarkt

Formel 1


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website