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Olympia 2021: Sieg gegen Argentinien – DHB-Team wahrt Viertelfinalchance


Dank Sieg gegen Argentinien  

DHB-Team wahrt die Chance aufs Viertelfinale

26.07.2021, 08:25 Uhr
Olympia 2021: Sieg gegen Argentinien – DHB-Team wahrt Viertelfinalchance. Marcel Schiller jubelt: das DHB-Team besiegte Argentinien.  (Quelle: Reuters/Susana Vera)

Marcel Schiller jubelt: das DHB-Team besiegte Argentinien. (Quelle: Susana Vera/Reuters)

Nach der Niederlage gegen Spanien musste sich das DHB-Team gegen Argentinien durchsetzen. Erst sah es nicht nach einem Sieg aus, doch dann konnte sich die deutsche Mannschaft behaupten.

Für die deutschen Handballer um Alfred Gislason gab es zum Auftakt der Olympischen Spiele in Tokio eine Niederlage gegen Europameister Spanien. Am Montag stand für das DHB-Team bereits die nächste Aufgabe gegen Argentinien an. Ein Sieg war Pflicht, um die Chancen aufs Viertelfinale zu wahren – und das gelang. Das DHB-Team ging mit 33:25 als Gewinner aus der Halle.

Und so kam auch. Kai Häfner zeigte sich in der Mixed Zone sehr erleichtert: "Es war sehr wichtig, es war ein Pflichtsieg heute, der nicht so einfach war. Wir nehmen es gerne mit. Fürs Selbstvertrauen war das heute sehr wichtig, das musstest du gewinnen um weiterzukommen."

Auch Trainer Alfred Gislason wusste die Leistung seines Teams zu schätzen: "Das war eine sehr gute Leistung von meiner Mannschaft. Es war eine gute Abwehrleistung."

Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen Spanien stand gegen Argentinien zunächst Andreas Wolf anstelle von Johannes Bitter im Tor des deutschen Teams. Die ersten beiden Treffer kassierte er gleich in den ersten drei Minuten. Doch nach fünf Minuten gelang durch Timo Kastening auch dem DHB-Team das erste Tor. Kurz danach zeigte Wolf eine starke Parade, ehe Marcel Schiller einen Siebenmeter verwandelte. Nach guten zehn Minuten gelang den Deutschen auch erstmals der Ausgleich zum 4:4 dank Julius Kühn.

Zur Halbzeit? "Nicht souverän" 

Doch die Argentinier zeigten weiterhin eine starke Leistung, vor allem in der Offensive,und zogen der Mannschaft von Gislason davon. Die deutschen Handballer waren zeitgleich zu unkonzentriert. Sie schafften es jedoch durch Treffer von Philipp Weber und Kai Häfner und einer zweiten Parade von Wolf wieder zum 8:8-Ausgleich. In der 22. Minute ging das DHB-Team schließlich erstmals dank Schiller in Führung, es schallte "Ja, gut" auf die Pressetribüne hoch. Anschließend baute Steffen Weinhold das Ergebnis zum 10:8 weiter aus, sodass das DHB-Team mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit ging. 

Hendrik Pekeler (v.): Der DHB-Spieler im Zweikampf mit Argentiniens Pablo Vainstein. (Quelle: Reuters/Susa)Hendrik Pekeler (v.): Der DHB-Spieler im Zweikampf mit Argentiniens Pablo Vainstein. (Quelle: Susa/Reuters)

Axel Kromer, Vorstand Sport des DHB, sagte zur Halbzeit: "Wir nehmen leider das Tempo der Argentinier oft an. Dann sind wir nicht souverän." Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich Argentinien jedoch wieder 15:14 in Führung. Kurz danach schnappten sich die deutschen Handballer wieder die Führung, da Weinhold, Kastening und Drux trafen. Weinhold baute danach auch zum 18:15 weiter aus. Das DHB-Team schafft es erstmals sich deutlich abzusetzen und lag nach einer Viertelstunde mit 21:17 vorne. 

Weinhold und Kastening mit Top-Leistung 

Und ab diesem Zeitpunkt dominierte das DHB-Team das Spiel nach Belieben. In der Offensive klappte es mit den Toren, besonders Steffen Weinhold und Timo Kastening zeigten eine starke Leistung. Im Tor war Wolf zur Stelle. So sicherte sich Deutschland, trotz der roten Karte gegen Kapitän Uwe Gensheimer, einen ungefährdeten 32:25-Sieg.

In der Gruppe A der Deutschen ist neben Argentinien, Spanien, Norwegen und Brasilien auch noch Frankreich. Letzteres hat bisher beide Spiele gewonnen, liegt auf Erfolgskurs mit vier Punkten. Deutschland hat durch den Sieg gegen Argentinien nun zwei Punkte auf dem Konto.

Kai Häfner sagte zu der aktuellen Tabellenkonstellation: "Jetzt geht es gegen Norwegen und Frankreich, das werden enge Spiele auf Topniveau." 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtung

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