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Eigentlich hätte sie gar nicht starten sollen

Von t-online, flv

Aktualisiert am 16.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Siegesschrei: Victoria Carl (l.) überquert mit hauchdünnem Vorsprung als Erste die Ziellinie. Teamkollegin Katharina Hennig (schwarzer Mantel) empfängt sie zum Jubeln.
Siegesschrei: Victoria Carl (l.) überquert mit hauchdünnem Vorsprung als Erste die Ziellinie. Teamkollegin Katharina Hennig (schwarzer Mantel) empfängt sie zum Jubeln. (Quelle: GEPA pictures/imago-images-bilder)
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Die Thüringerin Victoria Carl gewinnt in einem mitreißenden Rennen die Goldmedaille im Teamsprint. Ihren Bundestrainer rührte sie zu Tränen. Dabei war Carl ursprünglich gar nicht eingeplant.

Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder kämpfte mit den Tränen, als er im ARD-Interview über das gerade Erlebte sprechen wollte. Seine Schützlinge Katharina Hennig und Victoria Carl hatten soeben in einem atemberaubenden Schlussspurt eine nicht für möglich gehaltene Goldmedaille im Teamsprint erkämpft. Die ersten drei Nationen in einem Wimpernschlag-Abstand von 0.71 Sekunden. Deutschland vor Schweden vor dem russischen Team.

"Exzellentes Ding, das ihr keiner zugetraut hätte"

Und so konnte Schlickenrieder sein Glück kaum fassen, hielt eine emotionale Lobeshymne auf Super-Sprinterin Carl, die das Gold mit ihrer herausragenden Schlussrunde erst ermöglichte: "Und dann macht die Vicky etwas, was sie noch nie gemacht hat. Sie hat taktisch in der Staffel schon so ein tolles Rennen gemacht, jetzt macht sie wieder taktisch so ein exzellentes Ding, das ihr keiner zugetraut hätte. Jeder hat gesagt. 'Die rennt wahrscheinlich wieder den ersten Berg hoch und ist dann blitzeblau.' Und jetzt zieht eine Vicky in einer Weltklasse-Manier hier das Rennen durch, da sagst du: Chapeau, wo kommt das her?"

Eingerahmt von den Schwedinnen Maja Dahlqvist (l.) und Jonna Sundling, die Silber holten und den Bronze-Gewinnerinnen Natalya Nepryayeva and Yulia Stupak (r.) von Team Russland feiern Victoria Carl and Katharina Hennig (3.v.r.) ihre Goldmedaille.
Eingerahmt von den Schwedinnen Maja Dahlqvist (l.) und Jonna Sundling, die Silber holten und den Bronze-Gewinnerinnen Natalya Nepryayeva and Yulia Stupak (r.) von Team Russland feiern Victoria Carl and Katharina Hennig (3.v.r.) ihre Goldmedaille. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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Carl läuft anstelle von Sauerbrey

Dabei hätte es das Gold-Märchen beinahe gar nicht gegeben. Denn Carl war für das Finale im Teamsprint gar nicht vorgesehen.

Die 26-jährige Sportsoldatin aus Zella-Mehlis (Thüringen) ersetzte kurzfristig Katherine Sauerbrey, die eigentlich als Partnerin für Hennig eingeplant war. Wenige Stunden vor dem Wettkampf ließ der Deutsche Skiverband verlauten, Sauerbrey fühle sich nicht hundertprozentig fit und habe sich aufgrund der hohen Belastungen in den vergangenen Tagen entschieden, auf den Wettkampf zu verzichten.

Spätestens da hatte im deutschen Team niemand mehr eine Medaille im Kopf. Schließlich stand Carl im Weltcup noch nie auf dem Treppchen, obwohl sie bereits 2012 debütierte. Doch sie rechtfertigte ihre Aufstellung mit dem Rennen ihres Lebens.

Carl: "Ich laufe herum wie Falschgeld"

"Als ich es erfahren habe, war ich mega-nervös", gestand sie nach dem Gold-Coup. Alles andere aber war Freude pur. "Wir sind doch hier im falschen Film! Ich bin so stolz", sagte Carls kongeniale Kollegin Hennig: "Dass wir hier nach dem Staffelsilber noch einen draufsetzen können, ist Wahnsinn."

Auch Carl war völlig überwältigt: "Ich zittere am ganzen Körper, ich bin voller Adrenalin und laufe herum wie Falschgeld. Erst am letzten Berg habe ich gemerkt, dass es um eine Medaille geht." Gerade noch rechtzeitig. Genau wie ihre Nominierung.

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