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"Operation Aderlass": Radprofis Denifl und Preidler für vier Jahre gesperrt


"Operation Aderlass"  

Radprofis Denifl und Preidler für vier Jahre gesperrt

27.06.2019, 13:24 Uhr | dpa

"Operation Aderlass": Radprofis Denifl und Preidler für vier Jahre gesperrt. Stefan Denifl darf vier Jahre keine Rennen fahren.

Stefan Denifl darf vier Jahre keine Rennen fahren. Foto: Jean-Christophe Bott/epa. (Quelle: dpa)

Innsbruck (dpa) - Die österreichischen Radprofis Stefan Denifl und Georg Preidler sind wegen Dopings für vier Jahre gesperrt worden.

Das gab die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) bekannt. Die beiden Sportler sind durch die Razzien der "Operation Aderlass" in Erfurt und bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld in Tirol in das Visier der Ermittler geraten. Beide waren seit dem 5. März suspendiert.

Laut den Mitteilungen der ÖADR soll Denifl von Juni 2014 bis Ende 2018 Eigenblutdoping betrieben haben, Preidler vom 1. Februar 2018 bis zum 23. Dezember 2018. Denifls Sieg bei der Österreich-Rundfahrt 2017 sowie sein Etappensieg bei der Vuelta (2017) wurden gestrichen. Die beiden Sportler haben nun vier Wochen Zeit, rechtliche Schritte gegen die Entscheidung zu ergreifen.

Nach Aufdeckung des Blutdoping-Skandals am 27. Februar sind bisher die Namen von 15 Sportlern bekanntgeworden, die in die Affäre verstrickt sein sollen. Unter anderem hat der ehemalige deutsche Radprofi Danilo Hondo gestanden, beim Erfurter Sportarzt Mark S. Blutdoping praktiziert zu haben. Ebenfalls bekannt sind die Namen von sieben Skilangläufern, zu denen auch der österreichische Whistleblower Johannes Dürr zählt.

Der 32-Jährige hat derweil einen Zivilprozess gegen den Österreichischen Skiverband verloren. Dürr hatte behauptet, der ÖSV dulde stillschweigend Doping. Der ÖSV klagte auf Unterlassung und Widerruf - und das Landesgericht Innsbruck gab dem Verband recht. Dürr hat nun 14 Tage Zeit, die Aussage auf seiner Facebook-Seite zu widerrufen. Die Entscheidung ist laut einem Sprecher des Gerichts noch nicht rechtskräftig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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