Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France: Dopingsünder Schumacher glaubt nicht an sauberen Radsport

...

Kein Fall bei der Tour, aber ...  

Deutscher Dopingsünder: "Radsport ist nicht die Caritas"

31.07.2018, 12:57 Uhr | sid, t-online.de

Tour de France: Dopingsünder Schumacher glaubt nicht an sauberen Radsport. Stefan Schumacher bei den Deutschen Meisterschaften 2016: Der Dopingsünder glaubt nicht an einen Wandel im Radsport. (Quelle: imago/Mario Stiehl)

Stefan Schumacher bei den Deutschen Meisterschaften 2016: Der Dopingsünder glaubt nicht an einen Wandel im Radsport. (Quelle: Mario Stiehl/imago)

Der frühere deutsche Rad-Star Stefan Schumacher glaubt nicht an weniger Doping im Radsport. Nach dem Tour-Sieg des Briten Geraint Thomas zieht er ein ernüchterndes Fazit.

Dopingsünder Stefan Schumacher glaubt nach der Tour de France trotz ausgebliebener Dopingfälle bei der "Großen Schleife" nicht an ein verändertes Bewusstsein im Radsport. "Der Radsport ist nicht die Caritas. Heute zählt das Leistungsprinzip noch mehr als früher. Die Motivation zu dopen ist sicher nicht kleiner als damals bei uns", sagte der vor zehn Jahren bei der Tour nach zwei Etappensiegen positiv auf das Blutdopingmittel CERA getestete Nürtinger in der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.


Ein Jahr nach seinem Rücktritt vom Profi-Sport schätzt der 37-Jährige den Radsport dabei jedoch nicht negativer als andere Sportarten ein. "Ich gehe davon aus, dass im Radsport nicht weniger gedopt wird als vor zehn Jahren. Aber das gilt nicht nur für den Rad-, sondern für den gesamten Spitzensport", meinte Schumacher.

Schumacher sieht sich nicht als Betrüger

Schumacher war 2013 vom Landgericht Stuttgart im ersten Strafprozess gegen einen Sportler wegen Betrugs durch Doping freigesprochen worden. Kurz vor Prozessbeginn hatte Schumacher ein Doping-Geständnis abgelegt.

Bis heute sieht Schumacher sich jedoch nicht als Betrüger: "Der Deal war, dass ich erfolgreich sein muss – für mich, aber definitiv auch fürs Team. Und Erfolg ohne Doping war nicht möglich", sagte der frühere WM-Dritte: "Betrug wäre es gewesen, die Kohle zu nehmen und nichts zu reißen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018