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Tour de France 2020: John Degenkolb verletzt sich beim Auftakt – und bricht ab


Vorzeitiges Aus  

Degenkolb stürzt beim Auftakt – und muss Tour abbrechen

30.08.2020, 11:17 Uhr | t-online, sid

Tour de France 2020: John Degenkolb verletzt sich beim Auftakt – und bricht ab. John Degenkolb mit blutigen Knien nach seinem Sturz (r.): Die Tour ist für den Deutschen vorzeitig beendet. (Quelle: imago images/Panoramic International)

John Degenkolb mit blutigen Knien nach seinem Sturz (r.): Die Tour ist für den Deutschen vorzeitig beendet. (Quelle: Panoramic International/imago images)

Die erste Etappe der Tour de France wurde von Stürzen überschattet. Der viele Regen und das enge Hauptfeld sorgten für mehrere Verletzungen. Darunter auch deutsche Fahrer.

Die 107. Tour de France ist für den deutschen Radprofi John Degenkolb (Gera) schon nach der Auftaktetappe beendet. Der 31-Jährige vom Team Lotto-Soudal kam auf der 156 km langen Etappe von und nach Nizza am Samstag zu Fall und erreichte das Ziel außerhalb des Zeitlimits.

"Es ist fürchterlich frustrierend"

Degenkolb musste nach dem Rennen zur Röntgenuntersuchung, das mobile medizinische Labor verließ er mit großen Pflastern auf den Knien. "Es sieht nicht gut aus", sagte er anschließend.

Wenig später hatte er Gewissheit. "Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du. Heute habe ich alles verloren", schrieb Degenkolb in den Sozialen Medien: "Es ist fürchterlich frustrierend. Aber das ist die brutale Realität des Radsports."

Greipel mit vier Stichen genäht

Degenkolb war vor allem als Sprinthelfer für den Australier Caleb Ewan eingeplant. Für das belgische Team Lotto-Soudal ist in Frankreich noch Roger Kluge (Eisenhüttenstadt) im Einsatz. Nach Degenkolbs Aus sind noch elf deutsche Fahrer im Rennen.

Sprinter Andre Greipel (Rostock) und Allrounder Nils Politt (Köln) können trotz ihrer Stürze weiter für das Team Israel Start-up Nation antreten. Greipel wurde mit vier Stichen am Bein genäht. Politt zog Blessuren am Rücken davon. Von Brüchen blieben beide Radprofis aber verschont.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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