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Doping im Tennis: Wimbledonsieger positiv getestet

Dopingfälle im Tennis  

Wimbledonsieger positiv getestet

15.01.2020, 08:50 Uhr | dpa, sid

Doping im Tennis: Wimbledonsieger positiv getestet. Erfolgreich: Robert Farah (r.) triumphierte mit Doppelpartner Juan Sebastian Cabal in Wimbledon 2019 (Quelle: imago images/Paul Zimmer)

Erfolgreich: Robert Farah (r.) triumphierte mit Doppelpartner Juan Sebastian Cabal in Wimbledon 2019 (Quelle: Paul Zimmer/imago images)

Wenige Tage vor Beginn der Australian Open sorgen zwei positive  Dopingproben im Tennis für Aufsehen. Darunter ist auch ein Wimbledonsieger.

Der Tennis-Weltverband ITF teilte am Dienstag mit, dass der Chilene Nicolas Jarry und der Kolumbianer Robert Farah wegen positiver Tests vorläufig gesperrt wurden. Der 32 Jahre alte Farah, Nummer eins der Doppel-Weltrangliste und Gewinner in Wimbledon und bei den US Open im vergangenen Jahr, habe am 17. Oktober 2019 eine positive Trainingsprobe abgegeben, in der die verbotene Substanz Boldenone gefunden worden sei.

Fleisch als Ursache?

Farah verkündete am Dienstag zunächst seine Absage für die Australian Open "aus persönlichen Gründen". Wenig später ging er dann mit der positiven Dopingprobe an die Öffentlichkeit. Nach seiner Darstellung ist die verbotene Substanz durch den Konsum von Fleisch in seiner Heimat Kolumbien in seinen Körper gelangt. Er werde nun Möglichkeiten prüfen, um dies zu belegen.

Gewann bisher ein ATP-Turnier im Einzel: Der Chilene Nicolas Jarry.  (Quelle: imago images/AAP)Gewann bisher ein ATP-Turnier im Einzel: Der Chilene Nicolas Jarry. (Quelle: AAP/imago images)

Der 24 Jahre alte Jarry gab den ITF-Informationen zufolge im November des vergangenen Jahres während der Davis-Cup-Finalwoche in Madrid eine Dopingprobe ab, in der die verbotenen Substanzen Stanozolol und Ligandrol festgestellt wurden. Jarry hatte bei dem Mannschaftswettbewerb gegen den deutschen Routinier Philipp Kohlschreiber verloren, Chile war in der Gruppenphase ausgeschieden. 

Die Sperren traten am selben Tag in Kraft und gelten bis zu einer noch nicht terminierten Anhörung, die sich jeweils den Fällen widmen wird. Beide Spieler können gegen die Entscheidungen noch Einspruch einlegen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und sid

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