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Eishockey | Nächster Unfall: Kufe schlitzt Brust von Jonas Nyhus Myhre auf


Nächster Horrorunfall: Eishockey-Profi erleidet Schnitt durch Kufe

Von t-online, KS

06.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Jonas Nyhus Myhre (r.): Das Talent spielt in der norwegischen Eishocke-Liga.Vergrößern des BildesJonas Nyhus Myhre (r.): Das Talent spielt in der norwegischen Eishocke-Liga. (Quelle: IMAGO/Carina Johansen)
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Vor wenigen Wochen ist der ehemalige Profi Adam Johnson nach einem Kufenschnitt am Hals gestorben. Nun hat sich ein Talent an der Brust verletzt.

Die Brust des norwegischen Eishockey-Talents Jonas Nyhus Myhre ist von der Kufe eines Schlittschuhs seines Gegenspielers aufgeschlitzt worden. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag beim Duell Lörenskog IK gegen Storhamar Hockey (3:11) in der norwegischen Eliteserien.

Myhre sagte nach dem Spiel der schwedischen Zeitung "Aftonbladet": "Ich hatte so viel Adrenalin, dass ich es die ersten Minuten nicht spürte. Aber nach ungefähr fünf Minuten begann es, verdammt wehzutun und ich konnte den Brustmuskel nicht benutzen." Und weiter: "Der Brustmuskel war in der Mitte gespalten." Es habe sich angefühlt, als hätte ihn "ein Pferd getreten".

Weitere Unfälle mit schweren Folgen

Der Spieler von Lörenskog war in ein Duell mit einem Verteidiger geraten. Die Kante des Schlittschuhs traf ihn dann am Oberkörper und habe ihm die Schutzausrüstung, Kleidung, Haut und dann den Muskel durchbohrt. Myhre spielte zunächst weiter. Wenig später fuhr er zur Bank, da die Brust zu schmerzen begann.

In der Kabine habe er seine Teamkollegen gefragt, ob es blute. Daraufhin wurde er sofort ins Krankenhaus gebracht, die Wunde und der Muskel wurden genäht. "Es hätte noch viel schlimmer kommen können", sagte Myhre, der damit die U20-WM in Schweden (26. Dezember bis 5. Januar) verpasst.

Das war nicht der einzige Unfall auf dem Eis. Die finnische Eishockey-Stürmerin Sanni Hakala war Ende November mit ihrem Kopf frontal gegen einen Torpfosten gekracht und erlitt dabei eine Querschnittslähmung.

Der Eishockey-Weltverband IIHF hatte daraufhin reagiert und will nun einen verpflichtenden Halsschutz für Wettbewerbe wie Weltmeisterschaften oder olympische Turniere einführen. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat einen Hals- und Nackenschutz bereits ab dem 1. Januar 2024 vorgeschrieben.

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