Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeSportWintersportSki Alpin

Ski alpin Kitzbühel: DSV-Star Dreßen stürzt auf "Streif" – Schwarzenegger fiebert mit


Schwarzenegger fiebert mit – DSV-Star stürzt auf "Streif"

  • T-Online
Von Alexander Kohne

Aktualisiert am 22.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

imago images 1022581179
Internationale Prominenz in Kitzbühel: Arnold Schwarzenegger (l.) und Ex-Skilegende Lindsey Vonn ließen sich das 83. Hahnenkamm-Rennen nicht entgehen. (Quelle: IMAGO/Peter Hartenfelser)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextZDF stellt erfolgreiche Sendung einSymbolbild für einen TextHockey: Deutschland ist WeltmeisterSymbolbild für einen TextNorovirus-Symptome bei ErwachsenenSymbolbild für einen TextTausende Ferkel sterben bei FeuerSymbolbild für einen TextPfand für Weinflaschen kommtSymbolbild für einen TextRussische Flüchtlinge gestrandetSymbolbild für einen TextTote Schlangen bei AltkleidercontainerSymbolbild für einen TextKlopp fliegt aus dem PokalSymbolbild für einen TextMann verliert rund 40 BierkistenSymbolbild für einen TextGruppe attackiert MigrantenSymbolbild für einen TextToter in MüllpresseSymbolbild für einen Watson TeaserLindner-Ehefrau reagiert auf TV-PanneSymbolbild für einen TextPer Zug durch Deutschland – jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Enttäuschung beim Skispektakel: Thomas Dreßen hat seinen zweiten Sieg in Kitzbühel verpasst. Vor den Augen zahlreicher Superstars war er später mächtig sauer.

Kein Rennen im Skizirkus hat so einen Glamourfaktor wie Kitzbühel. Die Abfahrten auf der "Streif" ziehen – neben über Zehntausenden Zuschauern – internationale Stars wie Arnold Schwarzenegger an. Thomas Dreßen half das am Samstag allerdings wenig.

Der deutsche Abfahrt-Star stürzte, kam dabei aber zumindest gesundheitlich glimpflich davon. Beim zweiten Weltcup-Rennen in der Königsdisziplin in Kitzbühel konnte Dreßen durch seinen Patzer aber nicht an Platz 13 vom Vortag anknüpfen.

Seine Teamkollegen Romed Baumann als Achter und Josef Ferstl auf Rang elf zeigten bei teils dichtem Schneefall und schwieriger Sicht dagegen ordentliche Leistungen. Andreas Sander (19.) und Dominik Schwaiger (37.) verpassten die Top 15.

Topfavorit nicht zu schlagen

Nicht zu schlagen war Topfavorit Aleksander Aamodt Kilde. Der mit einem Handbruch startende Norweger zeigte einen Tag nach einem Beinahesturz einen hervorragenden Lauf und feierte seinen fünften Saisonsieg in der Abfahrt.

Zweiter wurde der 42 Jahre alte Franzose Johan Clarey (+0,67 Sekunden) vor dem Amerikaner Travis Ganong (+0,95), Beat Feuz (Schweiz) kam in seinem letzten Rennen auf Rang 16.

imago images 1000619972
Thomas Dreßen erreichte in Kitzbühel am Samstag nicht das Ziel. (Quelle: Oryk HAIST via www.imago-images.de)

Dreßen hadert mit den Bedingungen

Dreßen, der die Hahnenkamm-Abfahrt 2018 sensationell gewann, zeigte sich nach dem Rennen angesäuert. Auf die Frage, ob seine Enttäuschung groß sei, antwortete der Abfahrtspezialist am ZDF-Mikrofon: "Ja, natürlich. Nach dem gestrigen Tag wollte ich das noch mal zeigen. Es ist natürlich schade, dass das heute nicht aufgegangen ist, aber das passiert. Abhaken und weitermachen."

Überhaupt nicht glücklich war er mit den Sichtbedingungen, die bei seinem Lauf durch das Schneetreiben eingeschränkt waren. "Freilich, es ist ein Freiluftsport", führte der Deutsche aus, ärgerte sich aber im Nachsatz darüber, dass vieles am Samstagmittag in Kitzbühel aufgrund der Bedingungen und Startentscheidungen der Jury "im Vorhinein schon entschieden" gewesen sei.

TV-Experte widerspricht Dreßen

"Dann werden die zwei Athletensprecher mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir Athleten werden nicht gefragt, was wir davon halten", erklärte Dreßen und ergänzte: "Ich finde es schade und nicht zeitgemäß, dass wir als Athleten da kein Mitspracherecht haben. Das verstehe ich nicht."

ZDF-Experte Marco Büchel hatte für Dreßens Kritik nur bedingt Verständnis: "Als Athlet kriegt man einen dicken Hals und er lässt die Emotionen raus, das verstehe ich. Aber was sind die Optionen?", fragte der Liechtensteiner rhetorisch. "Die Piste ist in einem Topzustand, die Sicht ist gut genug für alle Athleten, gestern war sie auch so. Natürlich ist das nicht immer fair, aber wir müssen diese Rennen so fahren, wie sie sind."

Starker Schneefall in der Nacht

Dreßens Teamkollege Baumann war von den Bedingungen derweil ebenfalls wenig begeistert. "Der Schnee stockt viel mehr, es ist um einiges herausfordernder als gestern. Es rumpelt", klagte der DSV-Athlet.

Schon über Nacht hatte es stark geschneit, das führte zu Schwerstarbeit. Ab Mitternacht wurde die Piste immer wieder wegen des Neuschnees geräumt. Zwischenzeitlich wurde in Erwägung gezogen, die Strecke zu verkürzen, der Start erfolgte dann aber doch von ganz oben.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung
  • ZDF-Interview mit Thomas Dreßen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Slalom-Sensation: DSV-Star siegt vor Shiffrin
  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
Arnold SchwarzeneggerLindsey Vonn
Formel 1



t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website