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Zeiten der Seuche: Orhan Pamuks "Die Nächte der Pest"

Pandemie, Chaos, Revolution: Der neue Roman von Orhan Pamuk bietet nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch viel Raum fĂĽr...

Der Literaturnobelpreisträger und Fotograf Orhan Pamuk hat mit "Die nächste Pest" einen großen historischen Roman geschrieben.

Kaum etwas fürchtete die Menschheit einst mehr als die Pest. Doch dann schlug eine Krankheit zu, die binnen Stunden tötete. Und genauso plötzlich wieder verschwand, wie sie gekommen war. 

Opfer der Pest: Während der Pesterreger bekannt ist, rätseln Forscher bis heute, was den Englischen Schweiß ausgelöst hat.
  • Marc von LĂĽbke-Schwarz
Von Marc von LĂĽpke

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff hat seinen Innenminister Stahlknecht entlassen. Dessen Rücktritt als Parteichef belastet nicht nur die Landes-CDU. Auch auf Bundesebene droht der Union Ärger.

Holger Stahlknecht (l) und Reiner Haseloff: Im Streit um die Erhöhung der Rundfunkbeiträge wurde der Innenminister entlassen.

Sie ist die wohl gefürchtetste Krankheit der Geschichte: Die Pest forderte mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen. Auch heute ist sie noch zu finden. Doch wie gefährlich ist die Pest noch? 

Ratten ĂĽbertrugen Erreger auf den Menschen: Die Pest forderte weltweit mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen.
Symbolbild fĂĽr ein Video

China hat den vierten Fall einer Pestinfektion innerhalb weniger Wochen gemeldet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete,...

Eine elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Pestbakterium Yersinia pestis.

In der Mongolei ist ein Ehepaar an der Pest gestorben. Sie hatten die rohen Nieren eines Murmeltiers gegessen. Ihre Reisegruppe, in der auch Deutsche waren, darf das Land nicht verlassen.

Murmeltier in den Bergen

Das frĂĽhe Mittelalter gilt als dunkle Epoche. Teils zu Unrecht, wie Forscher nun beweisen. Sie belegen, wie Politik, Gewaltmonopole und das Wetter die Gesundheit beeinflussten.

Ritter, Tod und Teufel: Eine neue Studie lässt neue Schlüsse über das Leben im Mittelalter zu.
Von Angelika Franz

Im Mittelalter tötete die Pest Millionen. Neue Forschungen legen nahe, dass der Erreger Yersinia pestis Europa bereits einmal in der Steinzeit entvölkert hat. Wahrscheinlich hatten ihn Einwanderer von weither eingeschleppt.

Totenschädel: Die Pest brachte im Mittelalter unzähligen Menschen den Tod.

In Deutschland gilt die Pest als Seuche des Mittelalters. In Madagaskar ist der "schwarze Tod" jedoch höchst aktuell. Und er sucht sogar die Großstädte heim.

Städtische Angestellte in Antananarivo desinfizieren öffentliche Wege und Privathäuser.

Der jĂĽngste Ausbruch der Pest erschĂĽttert die Menschen auf Madagaskar: Mehr als 1100 Menschen sind daran erkrankt und 107 bereits gestorben.

Ein Ausbruch der hochgefährlichen und leicht übertragbaren Lungenpest versetzt die Menschen in Madagaskar in Angst.

Eigentlich gilt die Pest als ausgerottet. Dennoch fordert die Infektionskrankheit jährlich mehrere hundert Tote. Ist das der Anfang einer weltweiten "Pestwelle"?

Die Ratte gilt als einer der Hauptüberträger der Pest im Mittelalter. (Symbolfoto)

Auch heute noch tritt die Pest mehrmals im Jahr auf - mit Hilfe von Antibiotika sind diese Mini-AusbrĂĽche jedoch nach wenigen Tagen unter Kontrolle.

Winzig, aber gefährlich: Flöhe verbreiteten den Pesterreger explosionsartig in ganz Europa

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