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Schau in Wien: Mark Rothko - Traditionsbrecher mit Achtung vor dem Alten

Schau in Wien  

Mark Rothko - Traditionsbrecher mit Achtung vor dem Alten

11.03.2019, 15:30 Uhr | dpa

Schau in Wien: Mark Rothko - Traditionsbrecher mit Achtung vor dem Alten. Das Rothko-Werk "Untitled" (1959), Öl auf Leinwand.

Das Rothko-Werk "Untitled" (1959), Öl auf Leinwand. Foto: Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko/Bildrecht, Wien, 2019/National Gallery of Art, Washington, D.C.. (Quelle: dpa)

Wien (dpa) - Farbflächen ohne Rahmen: Wichtige der bewusst untitulierten abstrakten Werke des US-Künstlers Mark Rothko (1903-1970) sind bis zum 30. Juni im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen.

Im Mittelpunkt der Schau des Wegbereiters der Farbfeld-Malerei stehen die großformatigen, in Rot- und Erdtönen gehaltenen Wandbilder, die 1958/1959 für das Seagram Building in New York entstanden.

Die insgesamt 46 ausgestellten Bilder seien eine Reise durch das Lebenswerk, meinte der Kurator Jasper Sharp am Montag. "Jedes einzelne repräsentiert einen Baustein in der Entwicklung von Rothko", so Sharp. So sind gegenständliche Bilder aus der frühen Zeit ebenso zu sehen wie die zu den letzten figurativen Arbeiten zählenden Werke "Aeolian Harp/No.7" und "Room in Karnak" von 1946.

Der in Russland (heute Lettland) geborene Rothko war Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Mit seiner Abkehr von Mal-Traditionen beeinflusste er seit den 1950er Jahren viele andere Künstler. Dieser Bruch sei voller Hochachtung für das erfolgt, was seiner Zeit vorausgegangen war, so die Ausstellungsmacher. Rothko habe Rembrandt bewundert, aber auch Henri Matisse und Pierre Bonnard. Die Preise für sein insgesamt 800 Bilder umfassendes Gesamtwerk seien in den vergangenen Jahrzehnten explodiert, meinte Sharp. Dies mache eine Ausstellung umso schwieriger.

Wichtige Leihgeber sind die National Gallery, die Kunstmuseen Basel und Bern sowie die Fondation Beyeler.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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