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Teurer Heuhaufen: Monet für fast 111 Millionen Dollar versteigert

Teurer Heuhaufen  

Monet für fast 111 Millionen Dollar versteigert

15.05.2019, 14:20 Uhr | dpa

Teurer Heuhaufen: Monet für fast 111 Millionen Dollar versteigert. "Meules" des Künstlers Claude Monet.

"Meules" des Künstlers Claude Monet. Foto: Sotheby's/AP. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - In New York sind die wohl teuersten Heuhaufen aller Zeiten versteigert worden: Das Gemälde "Meules" des Impressionisten Claude Monet (1840-1926) kam in der Nacht zum Mittwoch beim Auktionshaus Sotheby's für 110,7 Millionen Dollar (98,8 Millionen Euro) unter den Hammer.

Damit handelt es sich bei dem Bild, das Heuhaufen in der Sonne zeigt, nach Angaben von Sotheby's um das wertvollste jemals versteigerte Gemälde des Franzosen. Zudem sei es das erste impressionistische Werk, das bei einer Auktion mehr als 100 Millionen Dollar eingebracht habe.

Sieben Bieter hätten sich acht Minuten lang einen Wettstreit um das Meisterwerk geliefert, bis der Preis auf die Rekordsumme gestiegen war. Das Bild ging schließlich an einen Mitbieter im Raum, der anonym bleiben wollte. Die Kunsthändler hatten es zuvor lediglich auf 55 Millionen Dollar taxiert. Bei seiner letzten Auktion vor 33 Jahren war "Meules" noch für 2,53 Millionen an den Meistbietenden gegangen.

Unter den versteigerten Werken befand sich auch ein Porträt, das Pablo Picasso von seiner neuen Frau Jacqueline angefertigt hatte. Es erzielte 54,9 Millionen Dollar (knapp 49 Millionen Euro). Zuvor war bei den traditionellen Frühjahrsauktionen in New York bereits ein Bild von Paul Cézanne, das einst dem Verleger S.I. Newhouse Jr. gehört hatte, für 59,3 Millionen Dollar vom Auktionshaus Christie's versteigert worden.

In weiteren Auktionen in den kommenden Tagen soll unter anderem ein Bild von US-Künstler Mark Rothko verkauft werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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