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Wichtigste Literatur-Auszeichnung geht an Elke Erb

Georg-Büchner-Preis  

Wichtigste Literatur-Auszeichnung geht an Elke Erb

07.07.2020, 10:05 Uhr | JaH, t-online.de, dpa

Wichtigste Literatur-Auszeichnung geht an Elke Erb . Elke Erb: Die Schriftstellerin erhält den Georg-Büchner-Preis. (Quelle: dpa/Gerald Zoerner/Kulturamt Stadt Fellbach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++)

Elke Erb: Die Schriftstellerin erhält den Georg-Büchner-Preis. (Quelle: Gerald Zoerner/Kulturamt Stadt Fellbach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++/dpa)

Die Schriftstellerin Elke Erb bekommt den Georg-Büchner-Preis 2020. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Dienstag in Darmstadt mit. 

Freude für Elke Erb. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis geht an die 82-jährige Schriftstellerin. Er gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland. Erb ist seit 1951 die elfte Frau, die den Preis bekommt. Die Verleihung ist für den 31. Oktober in Darmstadt geplant.

"Unverwechselbares und eigenständiges schriftstellerisches Lebenswerk" 

Mit Elke Erb ehre die Akademie ein "unverwechselbares und eigenständiges schriftstellerisches Lebenswerk", dessen Anfänge 1975 in der DDR lagen und das sich nach deren Ende unbeirrt bis in die Gegenwart fortsetzt habe. "Für die unverdrossene Aufklärerin ist Poesie eine politische und höchstlebendige Erkenntnisform", urteilte die Jury. 

Elke Erb wurde 1938 in Rheinbach in Nordrhein-Westfalen geboren und lebt heute in Berlin. Seit 1966 ist sie Schriftstellerin, Übersetzerin und verfasst vor allem Kurzprosa und Lyrik.

Preisträger vom vergangenen Jahr 

2019 war der Schweizer Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss ausgezeichnet worden. In ihm sah die Jury einen herausragenden Erzähler und Dramatiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Die Akademie vergibt die Auszeichnung seit 1951 an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen "durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten" und "an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben".

Zu den Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt seit 2015 Rainald Goetz, Marcel Beyer, Jan Wagner, Terézia Mora und eben Bärfuss.

Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner ("Woyzeck"). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche 

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