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Heino verärgert Die Ärzte und Rammstein? Mitnichten!

Heino soll deutsche Rockstars verärgert haben

26.01.2013, 09:29 Uhr | LS

Heino verärgert Die Ärzte und Rammstein? Mitnichten!. Heino (Quelle: dapd)

Heino (Quelle: dapd)

Ein Gespenst geht um in der deutschen Musikszene. Es hat blonde Haare, trägt eine Sonnenbrille und heißt Heino. Mit seinem neuen Album "Mit freundlichen Grüßen" soll der Schlagerbarde die Rock- und Pop-Szene in Aufregung versetzt haben. "Rockerkrieg gegen Heino" hyperventiliert die "Bild". Wirklich?

Der Sänger, eher bekannt durch volkstümliches Liedgut wie "Blau blüht der Enzian", hat auf seinem neuen Album Songs von Bands wie Rammstein, Oomph!, Die Ärzte, den Fantastischen Vier oder Peter Fox gecovert. Ohne die Urheber um Erlaubnis zu fragen! Das ist vielleicht nicht ganz fein. Aber rechtlich in Ordnung, solange Komposition und Text des Originals nicht verändert werden.

Rammstein dementieren

Glaubt man nun der "Bild", ist ein Sturm der Entrüstung unter den gecoverten Rockern losgebrochen. Ohne genaue Quellen zu nennen, behauptet das Blatt, dass etwa Rammstein oder Die Ärzte gegen den 74-Jährigen auf die Barrikaden gehen. Nur Ärzte-Manager Axel Schulz wird mit den Worten zitiert: "Die Ärzte drohten Heino mit einer sechsstelligen Schadenersatz-Klage, falls er sein bereits produziertes Musik-Video 'Junge' veröffentlicht." Solange Heino den Originaltitel aber nicht mutwillig verändere, werde Schulz aber nichts dagegen unternehmen.

Doch das erste Dementi erfolgte bereits: "Rammstein haben mit Befremden die heutige Berichterstattung der Bild-Zeitung zur Kenntnis genommen, die Band befände sich in einer Auseinandersetzung mit Heino zu seiner Coverversion des Rammstein Titels 'Sonne'. Das ist nicht der Fall. Rammstein hat sich hierzu nicht geäußert. Die im Text genannten Zitate, die der Band in den Mund gelegt werden, spiegeln ausdrücklich nicht das Meinungsbild von Rammstein wieder", schreibt die Band auf ihrer Facebook-Seite.

Perfekte Werbung für Heino

"Ich lasse mir von niemandem das Singen verbieten. Jahrelang hat man mit meiner Person Schabernack getrieben - jetzt zeige ich den jungen Leuten mal, was man aus ihren Liedern machen kann", sagt Heino zur "Bild". Recht hat er. Das Album "Mit freundlichen Grüßen" erscheint am 1. Februar. Und die Werbetrommel dafür wird - auch dank der angeblichen Protestwelle - gerade ordentlich gerührt.

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