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Prinz Harry bestreitet die Rassismusvorwürfe gegen die Königsfamilie


"Die britische Presse hat das gesagt"
Prinz Harry bestreitet Rassismus-Vorwürfe

Von spot on news, t-online, CKo

Aktualisiert am 09.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Britische Medien zerreißen Interview: Harry veröffentlicht explosive Details aus dem Königshaus. (Quelle: Glomex)
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Prinz Harry und Herzogin Meghan sprachen vor zwei Jahren über angeblich rassistische Äußerungen der britischen Royals. Jetzt bezieht der 38-Jährige Stellung.

Es war damals die mit am meisten diskutierte Aussage aus dem Interview mit Oprah Winfrey: Prinz Harry und Herzogin Meghan erklärten vor zwei Jahren, es habe am britischen Hof "Bedenken und Gespräche gegeben, wie dunkel Archies Haut sein könnte, wenn er geboren wird". Archie ist das erste Kind des Paares, er kam 2019 auf die Welt.

Die angeblichen Rassismusvorwürfe gegen Harrys Familie beherrschten anschließend die Schlagzeilen. Der Hof kam dadurch offenbar so weit in Bedrängnis, dass sich der sonst so schweigsame Palast zu einem Statement gezwungen sah: "Wir sind keine rassistische Familie", erklärte Thronfolger Prinz William, nachdem er von einem Reporter auf die Aussagen seines Bruders und seiner Schwägerin angesprochen worden war. Jetzt kommt heraus: Harry und Meghan unterstellen den Royals gar keine rassistischen Denkweisen.

Das erklärt er in einem neuen Interview mit Tom Bradby für den britischen Sender ITV. Das Gespräch wurde am vergangenen Sonntag, zwei Tage vor der Veröffentlichung seiner Memoiren, ausgestrahlt. Auf Nachfrage des Moderators bestreitet Harry, die königliche Familie damals des Rassismus beschuldigt zu haben.

"Die beiden Dinge sind unterschiedlich"

"Die britische Presse hat das gesagt. Hat Meghan jemals erwähnt, dass sie Rassisten sind?", so der 38-Jährige. Bradby fasst zusammen: "Sie sagte, dass es beunruhigende Kommentare über Archies Hautfarbe gab. Würden Sie das nicht als grundsätzlich rassistisch bezeichnen?"

Harry verneint und erklärt, es gebe einen "Unterschied zwischen Rassismus und unbewusster Voreingenommenheit". "Die beiden Dinge sind unterschiedlich." Er fügt hinzu: "Wenn man als Einzelperson oder als Institution erkennt oder darauf hingewiesen wurde, dass man unbewusste Vorurteile hat, hat man die Möglichkeit, daraus zu lernen und zu wachsen. Andernfalls werden unbewusste Vorurteile zu Rassismus."

Der Vorfall mit Lady Susan Hussey

Harry bezieht sich hier auch auf einen rassistischen Vorfall im Palast, in den Lady Susan Hussey, eine langjährige Hofdame der im September 2022 verstorbenen Queen Elizabeth II., verwickelt war. Ihr wurde vorgeworfen, rassistische Fragen an Ngozi Fulani, die Gründerin der Wohltätigkeitsorganisation Sistah Space, gestellt zu haben, als diese an einem Empfang im Buckingham-Palast zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen teilgenommen hatte. "Was Ngozi Fulani passiert ist, ist ein sehr gutes Beispiel für das Klima innerhalb der Institution", sagt Harry.

Er erklärt auch, dass er und seine Frau Lady Susan "lieben" und dass diese Meghan Rat und Hilfe angeboten haben soll, als sie zum ersten Mal an einer Veranstaltung der königlichen Familie teilnahm. "Wir denken, dass sie großartig ist. Ich weiß auch, dass sie nie etwas Böses im Sinn hatte. Aber die Reaktion der britischen Presse und der Leute im Internet wegen der Geschichte waren schrecklich, absolut schrecklich", sagt er.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur spot on news
  • itv.com: "Harry – the Interview"
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