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Terrorwarnstufe erhöht: Schwedens Königshaus nach Koranverbrennung im Visier?


50. Thronjubiläum steht an
Königshaus im Visier? Schweden erhöht Terrorwarnstufe

Von t-online, sow

18.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0299250177Vergrößern des BildesSchwedens Königshaus: Carl Gustav und seine Tochter Victoria. (Quelle: IMAGO/PPE)
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Eigentlich soll in diesem Jahr vor allem gefeiert werden. Das 50. Thronjubiläum von König Carl Gustaf ist Anlass genug. Doch jetzt gibt es offenbar Grund zur Sorge.

Das Jahr 2023 steht ganz im Zeichen der Carl-Gustaf-Feierlichkeiten. Schließlich sitzt der schwedische König seit nunmehr 50 Jahren auf dem Thron. Der größte Festakt anlässlich dieses Jubiläums ist für den 15. September geplant. Der Tag, an dem Carl Gustav XVI. 1973 zum König wurde. Doch mitten in die Vorbereitungen platzt nun eine Meldung hinein, die die Feierstimmung trüben könnte.

Schweden erhöht seine Terrorwarnstufe von drei auf vier. Das hat Charlotte von Essen, Chefin des nationalen Nachrichtendienstes, auf einer Pressekonferenz verkündet. Unter anderem der größte schwedische Nachrichtensender SVT berichtet darüber. Demnach werde in Schweden die Terrorgefahr in einer Fünfpunkteskala eingeordnet. Die vierte Terrorstufe entspreche dabei einer "hohen Bedrohung".

Koranverbrennungen in Schweden alarmiert die Behörden

Dies bedeute so viel wie: "Die Wahrscheinlichkeit, dass Akteure die Absicht und die Fähigkeit zur Durchführung eines Angriffs haben, ist hoch. Die vierte Bedrohungsstufe setzt voraus, dass eine konkrete Bedrohung für Schweden besteht." Eine ungewöhnliche Situation für Schweden. Seit 2010 gilt dort eigentlich die Bedrohungslage drei, nur zwischen 2015 und 2016 änderte sich dies temporär. Damals verdächtigte der schwedische Geheimdienst einen Mann, terroristische Straftaten zu planen – und erhöhte ebenfalls auf Stufe vier.

Diesmal sei die Lage eine andere. Nicht die gesamteuropäische Entwicklung wie noch vor sieben Jahren, als in Paris und Brüssel Terroreinschläge die Welt erschütterten, sei für die Bewertung entscheidend. Vielmehr sieht die Sicherheitschefin Charlotte von Essen die jüngsten Koranverbrennungen als möglichen Grund, ins Visier extremistischer Attentäter zu geraten.

Dennoch versichert von Essen, "dass die Menschen ganz normal leben sollten". Auf die Feierlichkeiten anlässlich des Thronjubiläums habe die Terrorwarnung ebenfalls keinen Einfluss. So ließ eine Sprecherin des Palastes auf Anfrage von dem schwedischen Medium "Expressen" mitteilen: "Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen werden keinen Einfluss auf die bereits geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten haben."

Verwendete Quellen
  • expressen.se: "Fem döda i rysk missilattack – två barn bland offren" (schwedisch)
  • svt.se: "Här rusar kvinnan fram med brandsläckare under koranbränningen i Stockholm" (schwedisch)
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