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"Exorzist"-Regisseur William Friedkin: Er starb mit 87 Jahren


Er wurde 87 Jahre alt
"Exorzist"-Regisseur William Friedkin ist tot

Von t-online, dpa, mbo

Aktualisiert am 07.08.2023Lesedauer: 2 Min.
William Friedkin: Hier posiert er mit seinem Preis bei der Biennale 2013.Vergrößern des BildesWilliam Friedkin: Hier posiert er mit seinem Preis bei der Biennale 2013. (Quelle: IMAGO / ABACAPRESS)
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Trauer um Oscar-Preisträger William Friedkin. Der US-amerikanische Regisseur starb im Alter von 87 Jahren, wie seine Frau bestätigt.

William Friedkin, Regisseur von Kultfilmen wie "The French Connection" oder "Der Exorzist", ist tot. Der britische "Guardian" berichtet, dass er laut seiner Frau Sherry Lansing, mit der er seit 1991 verheiratet war, an diesem Montag in Los Angeles starb. Die Todesursache ist derzeit nicht bekannt. Am 29. August hätte Friedkin seinen 88. Geburtstag gefeiert.

Mit "Der Exorzist" schockierte Friedkin 1973 Kinobesucherinnen und -besucher weltweit – zehn Oscar-Nominierungen gab es für den laut Kritik "gruseligsten Film aller Zeiten". Ein Jahr zuvor, 1972, erhielt er für den Thriller "The French Connection – Brennpunkt Brooklyn" den Oscar für die beste Regie. Mit der spektakulären Verfolgungsjagd mit Gene Hackman und Roy Schneider schrieb Friedkin Filmgeschichte. Für dieses Werk gab es insgesamt fünf Oscars, auch in der wichtigsten Kategorie als bester Film.

Friedkin zählte – unter anderem neben den Starregisseuren Roman Polanski, Francis Ford Coppola und Martin Scorsese – zur "New Hollywood"-Elite, die in den Siebzigern bahnbrechende Filme lieferte.

Keine Chance gegen "Star Wars"

Mit einem Film erlebte Friedkin jedoch eine Pleite an den Kinokassen: mit "Atemlos vor Angst". Nach zahlreichen Pannen und Verzögerungen kam der Abenteuerthriller 1977 in die Kinos, einen Monat nach der Premiere von "Star Wars" – und hatte dagegen keine Chance.

Doch er drehte weitere Thriller: "Cruising" (1980), "Jade" (1995) oder "Die Stunde des Jägers" (2002). An seine frühen Erfolge konnte er nicht mehr anknüpfen, aber an Bewunderern mangelte es nicht.

Der 1935 in Chicago geborene Arbeitersohn arbeitete sich nach der Schule bei einem TV-Sender vom Boten zum Regisseur verschiedener Liveshows hoch. Filmemacher wollte er werden, nachdem er als junger Mann den Orson-Welles-Klassiker "Citizen Kane" gesehen hatte. Bereits sein erster Dokumentarfilm über einen zum Tode verurteilten Mann gewann 1962 einen Festivalpreis. 1965 gab Friedkin mit dem Musikfilm "Good Times" über das Popduo Sonny und Cher sein Hollywooddebüt. 2013 erhielt er bei den Filmfestspielen in Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk.

Verwendete Quellen
  • theguardian.com: "William Friedkin, director of The Exorcist and The French Connection, dies at 87" (englisch)
  • hollywoodreporter.com: "William Friedkin, Acclaimed Director of ‘The French Connection’ and ‘The Exorcist,’ Dies at 87"
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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