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Mark Keller: Die schweren Schicksalsschläge des "Bergdoktor"-Stars | ZDF


Seine schweren Schicksalsschläge
"Bergdoktor"-Star Mark Keller: Seine Frau ist ein Pflegefall

Von t-online, rix

Aktualisiert am 01.03.2024Lesedauer: 3 Min.
Mark Keller: Seit 2008 steht er für "Der Bergdoktor" vor der Kamera.Vergrößern des BildesMark Keller: Seit 2008 steht er für "Der Bergdoktor" vor der Kamera. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON)
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Als Chefarzt in "Der Bergdoktor" spielte sich Mark Keller in die Herzen der Fans. Doch was viele von ihnen nicht wissen: Der Schauspieler hat eine bewegte Vergangenheit.

Ende der Achtziger startete Mark Keller seine Karriere im TV. Seit 2008 spielt er bei "Der Bergdoktor" mit, feiert mit der ZDF-Serie seitdem Erfolge. Heute Abend flimmert er erneut als Dr. Alexander Kahnweiler über die Bildschirme. Doch nicht immer sah seine Zukunft so rosig aus.

Wie der Schauspieler mal im Interview mit RTL erzählte, wuchs der heute 58-Jährige bei seiner Oma im Gefängnis auf. "Meine Großmutter ist von Köln damals geflohen, während dem Krieg mit ihren Kindern nach Überlingen am Bodensee. Da gab es nichts, dann hat man sie ins Gefängnis gesteckt, da hat sie dann so eine Zelle bekommen mit ihren Kindern", erzählte Mark Keller.

"Und als der Krieg vorbei war, hat die Stadt gesagt: Ihr könnt hier aus diesem Gefängnis eine kleine Wohnung machen. Da die Küche, da das Wohnzimmer – und da bin ich dann quasi reingeboren, mit Gittern vor den Fenstern habe ich immer auf die Straße raus geguckt", erinnerte er sich zurück. "Ich hatte immer Angst, dass es brennt. Du konntest dann nicht fliehen, du konntest nicht raus."

"Es war so schön, auch so idyllisch"

Doch Mark Keller hat hauptsächlich schöne Erinnerungen an seine Kindheit "hinter Gittern". Auf dem Gefängnishof habe er immer "gesungen, gepfiffen, getanzt und später auch trainiert", so der Schauspieler. "Es war so schön, auch so idyllisch, wenn man dann das Tor aufgemacht hat in so einer Gasse, wie das Licht hereingefallen ist."

Mark Keller wuchs bei seinen Großeltern auf, weil seine Mutter kurz nach seiner Geburt starb. Sie war gerade einmal 30 Jahre alt. "Mein Vater war Kroate und nicht mit meiner Mutter verheiratet, also wäre ich ins Heim gekommen", sagte der Schauspieler dem "Liebenswert Magazin". Und so wurde er von seinen Großeltern aufgenommen.

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Seine Oma war es auch, die ihn vom Showgeschäft überzeugte. Sie sei ein "absoluter Rudi-Carrell-Fan" und von dessen Sendung begeistert gewesen. Sie überredete ihn, in der "Rudi Carrell Show" mitzumachen. Ende der Achtzigerjahre schaffte es Mark Keller tatsächlich in die Sendung, gewann und ergatterte seine erste Rolle. Seitdem ist der Schauspieler aus der Branche nicht mehr wegzudenken.

"Sie ist seit Jahren ein Pflegefall"

Auch während seiner Karriere musste Mark Keller mit weiteren Schicksalsschlägen zurechtkommen. Seine Ehefrau Tülin, mit der er seit 1992 verheiratet ist, ist unheilbar krank. "Sie ist seit Jahren ein Pflegefall", offenbarte der Schauspieler 2021 in einem Interview mit "Bunte". Seit mehr als 20 Jahren habe sie "eine schwere, chronische Krankheit".

Alles habe mit den Anzeichen eines Tremors angefangen, zahlreiche Operationen folgten. Bei einer komplizierten Bandscheiben-Operation Mitte der 2000er holte sich Tülin Keller einen Krankenhauskeim, mit dessen Folgen sie noch heute zu kämpfen hat.

Der Schauspieler und seine drei Jahre ältere Ehefrau haben zwei Söhne, Joshua und Aaron. "Meine Jungs und ich sind auch deswegen so ein eingeschweißtes Team, weil sie mich schon zu Schulzeiten oft begleitet haben, als Tülin krank wurde", sagte er "Bunte". Mit Tülin ist Mark Keller heute nicht mehr liiert, aber nach wie vor verheiratet.

Der "Bergdoktor"-Star hat aber auch eine neue Freundin. "Ich bin schon mehrere Jahre mit meiner Lebensgefährtin Anna zusammen und sehr glücklich mit ihr." Wie Tülin steht auch Anna nicht in der Öffentlichkeit. "Sie ist eine tolle Frau mit einem großen Herzen. Ich bin sehr dankbar, dass sie es schon so lange mit mir aushält, denn ich bin ja ständig unterwegs. Sie unterstützt mich sehr."

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