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Leonardo DiCaprio fliegt 13.000 Kilometer für Umwelt-Award


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13.000 Kilometer für Umwelt-Award geflogen

Von t-online
Aktualisiert am 22.05.2016Lesedauer: 1 Min.
Leonardo DiCaprio spricht bei der "amfAr"-Gala am vergangenen Donnerstag (19. Mai) in Cannes.
Leonardo DiCaprio spricht bei der "amfAr"-Gala am vergangenen Donnerstag (19. Mai) in Cannes. (Quelle: dpa-bilder)
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Leonardo DiCaprio sorgt gerade bei Umweltschützern für Unmut. Dem ausgewiesenen Umweltaktivisten wird vorgeworfen, seine hohen Standards nicht bei sich selbst anzusetzen. So habe er rund 13.000 Kilometer mit dem Flugzeug zurückgelegt, um einen Umwelt-Preis entgegenzunehmen.

Der Stein des Anstoßes war eine Ehrung, die dem Hollywoodstar am vergangenen Mittwoch (18. Mai) beim "Riverkeeper Fishermen's Ball" in New York für sein Engagement gegen den Klimawandel zuteilwurde.

Allerdings weilte der 41-Jährige da gerade auf dem Filmfestival in Cannes. Um seine Dankesworte persönlich zu übermitteln, nahm DiCaprio einen Privatjet nach New York. Da er am folgenden Tag auf der "amfAr"-Gala in Cannes, bei der Geld für den Kampf gegen Aids gesammelt wird, ebenfalls eine Rede halten sollte, ging es gleich wieder mit dem Jet über den Atlantik zurück - das macht etwa 13.000 Kilometer Flugstrecke in rund 24 Stunden.

Umweltaktivisten wie Robert Rapier warfen DiCaprio nun Doppelmoral vor. "Er demonstriert haargenau, wie der Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter wächst", sagte Rapier gegenüber "Page Six". "Weil eben jeder die Kombination von Kosten und Bequemlichkeit, die aus diesem resultieren, liebt. Jeder sagt, 'ich habe gute Gründe, das zu konsumieren, was ich konsumiere'; so rechtfertigen sich Milliarden von Menschen."

Bei beiden Veranstaltungen Millionen gesammelt

Ein Sprecher von Leonardo DiCaprio bemühte sich gegenüber "Us Weekly" um Verständnis für das Verhalten des Stars. DiCaprio sei gebeten worden, bei beiden Veranstaltungen zu sprechen. Dies sei nur durch die beiden Privatflüge möglich gewesen. "Leo half beiden Events Millionen an Spenden einzunehmen, stiftete selbst viel Geld und hatte bei beiden Programmen eine Führungsrolle", hieß es.

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