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Deutsche Bahn lehnt Werbeplakate mit Curvy-Models ab

Die Begründung ist speziell  

Deutsche Bahn lehnt Curvy-Models ohne BH ab

30.06.2017, 16:41 Uhr | mho, JSp, t-online.de

Deutsche Bahn lehnt Werbeplakate mit Curvy-Models ab. Dieses Plakat wollte die Bahn nicht haben. (Quelle: RTL II)

Dieses Plakat wollte die Bahn nicht haben. (Quelle: RTL II)

Bald ist es so weit: Die Jury rund um Angelina Kirsch sucht in der Castingshow "Curvy Supermodels" mal wieder die schönste rundliche Frau Deutschlands. Dafür will natürlich auch geworben werden, doch ohne die Deutsche Bahn. Die lehnt die Plakate mit den leichtbekleideten Frauen jetzt nämlich ab.

Auf Anfrage von t-online.de erklärt Achim Stauß, stellvertretender Leiter der Konzernpressestelle: "Die täglich Millionen Besucher von Bahnhöfen sind naturgemäß sehr unterschiedlich geprägt - ihre Reaktionen auf Werbung haben schon vor Jahren zu unserer Linie geführt, mit der wir gut fahren: Sexualität soll nicht zu offensiv herausgestellt werden. Im Zweifel also eher mit BH. Unsere Motivwahl hat demnach nichts mit XXL zu tun. Ganz im Gegenteil: Wir finden die Werbung 'pfundig'".

"Curvy Supermodel"-Jury: Carlo Castro, Angelina Kirsch, Jana Ina Zarella und Peyman Amin (Quelle: RTL 2 / Magdalena Possert)"Curvy Supermodel"-Jury: Carlo Castro, Angelina Kirsch, Jana Ina Zarella und Peyman Amin (Quelle: RTL 2 / Magdalena Possert)

"Bei schlanken Frauen ist so etwas selbstverständlich"

Für Jurorin und selbst Curv-Model Angelina Kirsch ein Schlag ins Gesicht: "Ich finde es sehr schade, dass bei kurvigen Frauen ein Problem daraus gemacht wird, wenn mehr Haut gezeigt wird. Bei schlanken Frauen ist so etwas selbstverständlich. Meiner Meinung nach ist das ein Problem unserer Gesellschaft", sagt sie. Ob dies der richtige Weg ist, um Selbstbewusstsein zu bestärken, sei ihrer Meinung nach fraglich.

"Geht es hier tatsächlich um zu viel nackte Haut?"

Und auch der Direktor Marketing & Kommunikation von RTL II, Carlos Zamorano, ist skeptisch: "Unser Kampagnenmotiv zeigt attraktive und selbstbewusste Frauen, die zu ihrem Körper stehen und die wir ästhetisch in Szene gesetzt haben. Wir schreiben das Jahr 2017. Geht es hier tatsächlich um zu viel nackte Haut?"

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