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Nach Missbrauchsvorwürfen: Was Regisseur Dieter Wedel dazu sagt

"Verabscheue jede Art von Gewalt"  

Was Dieter Wedel über die Missbrauchsvorwürfe sagt

23.01.2018, 20:37 Uhr | mho, t-online.de

Nach Missbrauchsvorwürfen: Was Regisseur Dieter Wedel dazu sagt. Dieter Wedel: Dem Star-Regisseur haben die Anschuldigungen zugesetzt. (Quelle: imago images/Eibner)

Dieter Wedel: Dem Star-Regisseur haben die Anschuldigungen zugesetzt. (Quelle: Eibner/imago images)

Mehrere Frauen werfen Dieter Wedel sexuelle Belästigung vor, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn. Nun liegt er im Krankenhaus – zuvor sprach er in einem Interview über seine Situation.

Anfang Januar veröffentlichte das "Zeit Magazin" Anschuldigungen dreier Schauspielerinnen gegen Regisseur Dieter Wedel. Er habe sie in den Neunzigerjahren sexuell belästigt, eine von ihnen sogar vergewaltigt. "Die Vorwürfe sind absurd. Ich glaube kein Wort", sagte Wedels Frau Uschi Wolters daraufhin zu "Bunte".

Uschi Wolters will nichts von den Vorwürfen gegen ihren Partner Dieter Wedel wissen.  (Quelle: dpa)Uschi Wolters will nichts von den Vorwürfen gegen ihren Partner Dieter Wedel wissen. (Quelle: dpa)

Der 75-Jährige selbst ließ über seine Anwälte verlauten, er wurde "auf der Basis nicht bewiesener Anschuldigungen öffentlich an den Pranger gestellt". Am Montag bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Am selben Tag gab Wedel seinen Rücktritt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele bekannt, zudem wurde bekannt, dass er nach einer Herzattacke im Krankenhaus liegt.

Ein Film mit dem Titel "Horror"

Nun veröffentlichte die "Bild" ein Interview mit Dieter Wedel, das vergangene Woche Donnerstag in Hamburg geführt wurde. "Horror" würde er einen Film über seine aktuelle Situation nennen, erklärt er darin, und ist sich sicher, dass das Ganze für ihn in eine aussichtslose Richtung geht: "Wie soll ich beweisen, dass etwas vor mehr als 20 Jahren nicht passiert ist?" In seiner persönlichen Stellungnahme schreibt er: "Ich verabscheue jede Art von Gewalt, gegen Frauen ebenso wie gegen Männer."

Etwas Schlimmeres als die derzeitigen Geschehnisse habe er nie erlebt, sagt er im "Bild"-Interview weiter. Als Wedel 14 Jahre alt war, starb sein Vater, er fiel einfach neben ihm um. Dieses Erlebnis war bis zum jetzigen Zeitpunkt das schrecklichste für den Regisseur. Doch er hat einen festen Rückhalt: seine Frau Uschi Wolters, die ihn gerade unterstützt, ihm hilft, "nicht durchzudrehen". 

Quellen und weiterführende Informationen:
- Der Film über meinen Fall würde "Horror" heißen
- Dieter Wedel: Im Zwielicht
- dpa
- Persönliche Stellungnahme von Dieter Wedel

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