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Karriere zerstört: Hollywoodstar Ashley Judd verklagt Harvey Weinstein

Karriere zerstört  

Hollywoodstar Ashley Judd verklagt Harvey Weinstein

01.05.2018, 10:24 Uhr | t-online, JaH, dpa

Karriere zerstört: Hollywoodstar Ashley Judd verklagt Harvey Weinstein. Ashley Judd: Die Schauspielerin klagt gegen Harvey Weinstein.  (Quelle: dpa)

Ashley Judd: Die Schauspielerin klagt gegen Harvey Weinstein. (Quelle: dpa)

Ashley Judd als "Herr der Ringe"-Star? So hätte es kommen können. Weil sich die Schauspielerin Harvey Weinstein in den 1990er-Jahren verwehrte, startete er angeblich eine Hetzkampagne gegen sie. 

Ashley Judd hat in Kalifornien Klage gegen den ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein eingereicht. Er habe als Folge von sexueller Belästigung ihrer Karriere geschadet, erklärte Judd am Montag auf Twitter. Sie klage auf finanzielle Entschädigung. Jedwede Einnahmen wollte sie der "Time's Up"-Bewegung zukommen lassen. Judd veröffentlichte die Klageschrift auf Twitter.

Hollywoodkarriere zerstört durch Schmierenkampagne 

Die 50-Jährige wirft Weinstein unter anderem vor, durch eine Schmierkampagne in den 1990er-Jahren ihre mögliche Zusammenarbeit mit dem "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson zu Fall gebracht zu haben. Im vorigen Dezember hatte Jackson enthüllt, dass Weinstein damals Judd und deren Kollegin Mira Sorvino schlecht gemacht und ihn vor einer Zusammenarbeit mit den Schauspielerinnen gewarnt habe. 

Weinsteins Verhalten habe vielen Schauspielern und anderen Filmschaffenden geschadet, teilte Ashley Judd laut "Variety" in einer Erklärung mit. Es sei an der Zeit, dass er zur Verantwortung gezogen werde. Die Mimin hatte dem Produzenten im vorigen Herbst zusammen mit anderen Frauen in einem "New York Times"-Artikel sexuelle Belästigung vorgeworfen.

Ashley Judd und Harvey Weinstein: Der ehemalige Filmproduzent soll ihrer Karriere geschadet haben.  (Quelle: AP/dpa)Ashley Judd und Harvey Weinstein: Der ehemalige Filmproduzent soll ihrer Karriere geschadet haben. (Quelle: AP/dpa)

Die Weinstein-Enthüllungen legten den Grundstein für die weltweite #MeToo-Debatte über sexuelle Übergriffe. Der gestürzte Mogul hat in der Vergangenheit Fehlverhalten eingeräumt, aber Vorwürfe von nicht-einvernehmlichem Sex wiederholt zurückgewiesen.

Sie lehnte seine Angebote ab 

Ashley Judd war im vergangenen Oktober eine der ersten Schauspielerinnen, die sich zu dem Skandal um den ehemals erfolgreichen Produzenten äußerten. Sie erzählte, dass sie in den 1990er-Jahren keine Ahnung von Weinstens Ruf hatte. Er lud sie in sein Hotelzimmer ein, wollte sie massieren und forderte sie auf, ihm beim Duschen zuzusehen. Ashley Judd verneinte mehrmals seine Angebote, der heute 66-Jährige solle sie dennoch weiter bedrängt haben. Infolge dessen soll er sie bei Kollegen schlecht gemacht haben. 

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