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Millionenschwere Kaution: Harvey Weinstein mit Fußfessel entlassen

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Angeklagt wegen Vergewaltigung  

Harvey Weinstein für eine Million Dollar mit Fußfessel entlassen

27.05.2018, 10:42 Uhr | dpa, mho, t-online.de

Millionenschwere Kaution: Harvey Weinstein mit Fußfessel entlassen. Harvey Weinstein: Am Freitag verlas die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn. (Quelle: Jefferson Siegel/UPI Photo)

Harvey Weinstein: Letzte Woche verlas die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn. (Quelle: Jefferson Siegel/UPI Photo)

Der einstige Hollywoodmogul Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe vor einem Gericht in New York angeklagt worden – und hat eine Kaution bezahlt.

Am Freitag stellte sich Harvey Weinstein der Polizei im New Yorker Stadtteil Manhattan. Schließlich verlas die Staatsanwaltschaft im Gerichtsraum die Anklage gegen den ehemaligen Hollywoodproduzenten, der mit Handschellen im Saal saß. Ihm werden Vergewaltigung und das Erzwingen von Oralsex vorgeworfen.

Die Ermittlungen dauern trotzdem weiter an, wie die Staatsanwaltschaft laut "New York Times" außerdem mitteilte. Man wolle herausfinden, ob Weinstein noch mehr Frauen missbraucht und sie vielleicht durch hohe Geldsummen zum Schweigen gebracht hat.

Direkt bezahlt

Die Kaution wurde bei der Verlesung der Anklage auf eine Million Dollar in bar festgesetzt. Diese Summe bezahlte Weinstein direkt und gab seinen Pass ab. Außerdem hat er zugestimmt, ein Überwachsungsgerät zu tragen und um Erlaubnis zu bitten, wenn er die US-Bundesstaaten New York und Connecticut verlassen will. 

Nach der Anklage gegen den 66-Jährigen am Freitag hat dessen Anwalt die Unschuld seines Klienten beteuert. "Herr Weinstein hat immer gesagt, dass er niemals nicht-einvernehmlichen Sex mit jemanden hatte", sagte Benjamin Brafman. "Nichts an den heutigen Vorgängen ändert die Position von Herrn Weinstein. Er ist weiterhin davon überzeugt, in den heute vorgebrachten Anklagepunkten unschuldig zu sein, und ist sicher, dass er komplett entlastet werden wird." Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 30. Juli angesetzt.

#MeToo-Debatte

Der Fall Weinstein war im vergangenen Oktober bekannt geworden. Die US-Zeitungen "The New York Times" und "The New Yorker " hatten damals Artikel veröffentlicht, in denen mehrere bekannte Hollywoodschauspielerinnen sowie Mitarbeiter der Weinstein Company Anschuldigungen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung gegen Harvey Weinstein erhoben.

Unter dem Schlagwort #MeToo wurde infolgedessen eine weltweite Debatte über sexuelle Übergriffe ausgelöst. Der einst einflussreiche Hollywoodmogul hatte Fehlverhalten eingeräumt, bisher aber Vorwürfe von nicht-einvernehmlichem Sex zurückgewiesen.

Verwendete Quellen:

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