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Alyssa Milano: Warum Frauen Missbrauch oft nicht anzeigen

24.09.2018, 12:50 Uhr | dpa

#WhyIDidntReport - Alyssa Milano: Warum Frauen Missbrauch oft nicht anzeigen. Alyssa Milano brauchte drei Jahrzehnte, um sich ihren Eltern anzuvertrauen.

Alyssa Milano brauchte drei Jahrzehnte, um sich ihren Eltern anzuvertrauen. Foto: John Shearer/Invision/AP. (Quelle: dpa)

Los Angeles (dpa) - Die US-Schauspielerin Alyssa Milano (45) hat in einem Essay ausführlich erklärt, warum sie einen sexuellen Übergriff in Jugendjahren bis heute nicht angezeigt hat.

"Opfer sexueller Attacken berichten darüber oft nicht, weil sie genau wissen, dass unsere Geschichten selten ernst genommen oder geglaubt werden", schrieb Milano am Sonntag (Ortszeit) im US-Portal "Vox". Das Justizsystem der USA sei in dieser Hinsicht "kaputt".

Die TV-Darstellerin ("Wer ist hier der Boss?", "Charmed - Zauberhafte Hexen"), die im vergangenen Jahr den Hashtag #MeToo ("Ich auch") in die Schlagzeilen brachte, reagiert auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump vom Freitag. Der hatte die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford, die dem Trump-Favoriten auf den Posten am Obersten Gerichtshof sexuellen Missbrauch in ihrer Jugend vorwirft, gefragt, warum sie damals keine Anzeige gegen Brett Kavanaugh erstattet habe.

Daraufhin twitterte Milano von ihren eigenen Erlebnissen und bat andere Frauen, dasselbe zu tun. Unter dem Hashtag #WhyIDidntReport ("Warum ich es nicht gemeldet habe") schrieben viele Nutzerinnen von ihren Erfahrungen, darunter auch Prominente wie Ashley Judd und Patricia Arquette.

Milano teilte in ihrem Aufsatz mit, sie habe Jahre gebraucht, um engste Freunde darüber zu informieren. "Ich brauchte drei Jahrzehnte, bis ich mich meinen Eltern anvertraute. Ich habe nie eine Anzeige erstattet und nie mit Behörden gesprochen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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