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Weltfrauentag 2019: Sophia Thomalla zeigt Mittelfinger, Emma Watson jubelt

Reaktionen zum Frauentag  

Sophia Thomalla zeigt Mittelfinger, Emma Watson jubelt

08.03.2019, 23:09 Uhr | JSp, t-online.de

 (Quelle: imago/Snapshot)
Zum Weltfrauentag: 100 Jahre Frauenbewegung in Deutschland

Der Kampf um Frauenrechte ist Jahrhunderte alt. Als Erinnerung daran findet jedes Jahr am 8. März der Weltfrauentag statt. (Quelle: t-online.de)

Zum Weltfrauentag: Diese Unterschiede gibt es trotz 100 Jahren Frauenbewegung immer noch in in Deutschland. (Quelle: t-online.de)


Der 8. März ist Weltfrauentag. Die meisten Promis freuen sich über diesen Tag, posten im Internet diverse Statements und Mutansprachen für Frauen. Nur eine reagiert gewohnt motzig: Sophia Thomalla. 

"Egal, ob ihr demonstriert, tanzt, euch erhebt, euch widersetzt, streikt, euch vereinigt oder feiert, ich wünsche euch allen einen wundervollen Weltfrauentag", schreibt Emma Watson auf Instagram. 

Die Schauspielerin ist dafür bekannt, sich für die Rechte der Frauen einzusetzen und ihren Promistatus für Gleichberechtigung zu nutzen. Schauspielerin und Musikerin Linda Marlen Runge ergreift die Gelegenheit, um zu erklären, wie sie sich als Frau fühlt: "Ein Mädchen zu sein war – in meinem Fall – beschissen. Aber eine Frau zu sein ist tatsächlich ganz schön wundervoll", schreibt sie. 

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Being a girl- in my case- sucked ass. But being a woman is actually pretty amazing. Embrace yourself. Embrace others. Dont let anyone tell you that you are not able to do what you wanna do with all your heart and soul. You can do anything you want to. Dont let anyone tell you you are not good enough. You are. They way you are is perfect. Fight for what you want. Even if its fucking exhausting. Never give up even if you dont get paid. Move on. Dont stand still. Dont lose yourself to self pity. Accept your wounds and worship your scars. Scars are beautiful and they remind you not to do the same mistakes. Trust your instincts. Sharpen your mind. Be a woman that runs with the wolves. Be feral. Be angry. Be proud. Water your empathy like a plant and treat superficiality like your worst enemy. Forgive the ones that hurt you. You have also hurt others on your way to become conscious. Never stop learning. Be a warrior. Be a woman. (And if you‘re still a girl, trust me, going thru all this shit is gonna be worth it at some point. Hang in there.) Happy international womens day to all my wonderwomen out there. Photo: @seelensicht_fotografie #wemustallbefeminists

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Sophia Thomalla reagiert so, wie sie es eigentlich am liebsten tut: Sie streckt den Mittelfinger aus. Dem Betrachter dreht das Model den Rücken zu, dazu schreibt sie: "Herzliche Grüße zum Frauentag."

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Herzliche Grüße zum Frauentag.

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Carmen Geiss stellt ein Foto von sich, ihren beiden Töchtern und Sängerin Rita Ora online und wünscht einen "glücklichen, erfolgreichen und liebevollen Frauentag". Matthias Schweighöfer grüßt mit einem nachdenklichen Schwarz-Weiß-Bild, Katja Burkard wünscht sich "mehr Solidarität untereinander" und meint "Zickenkriege sind doch echt das Letzte". Charlotte Würdig empfindet den Tag für "sehr wichtig" und freut sich, dass er "endlich" zum Feiertag in Berlin ernannt wurde. Dazu listet sie Fakten auf, bis wann Frauen noch auf bestimmte Rechte verzichten mussten. 

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Jetzt ist es passiert: der Weltfrauentag wird zum Feiertag!!! Zwar erstmal nur in Berlin, aber immerhin, denn aller Anfang ist schwer. Obwohl Berlin zu den Bundesländern gehört, mit den wenigsten Feiertagen regt man sich zum Beispiel in Bayern (die haben die meisten) darüber auf. Verstehe wer will, ich nicht. Was in anderen Ländern längst anerkannt und Sitte ist, ist bei uns immer nach nicht ganz angekommen. In vielen Ländern der Erde wird seit 1921 der Weltfrauentag am 08. März gefeiert. Und wir kommen also nun 2019 dazu. Ich sage ENDLICH Denn ich halte den Tag für sehr wichtig. Er erinnert uns daran, dass es noch so einiges zu erreichen gibt. Die Ziele sind andere geworden, ich weiß.. aber nicht weniger wichtig. Nur mal zur Erinnerung: Bis 1958 durften Frauen ohne die Einwilligung des Ehemanns kein eigenes Bankkonto eröffnen; bis 1977 nicht ohne seine Erlaubnis arbeiten. Heute ist das zum Glück kaum mehr vorstellbar. Ein langer Weg war es, auf dem sich Frauen ihre heutigen Rechte erkämpft haben. Aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Unsere Machtkultur suggeriert uns - Wenn du dasselbe haben willst wie ein Mann, musst du wie ein Mann sein. Es gibt keinen Platz für weibliche Macht. (Wussten Ihr, dass Margaret Thatcher zu einem Stimmtrainer ging, um zu lernen, tiefer zu sprechen ?) Ich sehe das ganz anders. Macht und Erfolg sind mit unserem weiblichen Charakter sehr wohl zu vereinbaren. Ich bin kein Fan von Theresa May - aber als sie nach einer Rede weinte fand ich sie großartig. Und das sich dann männliche Journalisten darüber aufregten zeigt mir, dass noch einiges geklärt werden muss: Mutterschutz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnkürzung, Förderung alleinerziehender Mütter usw. Den heutigen Tag widme ich denen die u.a. 1918 das Wahlrecht für Frauen erkämpften, in den 1960er- und 1970er-Jahren den Kampf für das Recht auf legale Abtreibung oder 1994 gegen FrauenDiskriminierung protestierten. Diese sind keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte. Sich daran zu erinnern und zu bekräftigen, dafür ist dieser Tag u.a. da. Also meine Damen - in diesem Sinne: Frohes Fest! #weltfrauentag2019 #meinegedanken #charlottewuerdig

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Dunja Hayali schreibt unter eine Collage von verschiedenen Bildern: "Am Weltfrauentag geht mein Herz, wie jeden Tag, an meine Schwester. Danke für alles. Und danke allen anderen Frauen, die mutig, empathisch, tatkräftig und inspirierend für andere da sind. So, wie es zum Beispiel Astrid Lindgren war."

Judith Rakers besiegelt den Tag mit einer Botschaft, die auf ihrem T-Shirt steht. "Mädchen können alles tun", steht darauf. Weiter erklärt die Journalistin aber, dass diese Message eher ein Ziel sei, als die Realität.


Der Weltfrauentag sei deswegen besonders wichtig. "Er erinnert uns an das bisher Erreichte und an das, was der Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und Gleichberechtigung von Frauen immer noch im Wege steht", so die 43-Jährige. 

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