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Jutta Kammann: Die Schauspielerin vermisst "In aller Freundschaft"

"Es tut mir weh"  

Jutta Kammann vermisst "In aller Freundschaft"

23.03.2019, 10:56 Uhr | mho, t-online.de

Jutta Kammann: Die Schauspielerin vermisst "In aller Freundschaft". Jutta Kammann: Sie zählte 16 Jahre lang fest zum Cast von "In aller Freundschaft". (Quelle: imago/STAR-MEDIA)

Jutta Kammann: Sie zählte 16 Jahre lang fest zum Cast von "In aller Freundschaft". (Quelle: imago/STAR-MEDIA)

2014 drehte sie zum letzten Mal für "In aller Freundschaft". Die Serie fehlt Jutta Kammann immer noch sehr – ansonsten genießt sie ihr Leben aber in vollen Zügen.

Seit bald fünf Jahren lebt Jutta Kammann in der Münchner Seniorenresidenz Augustinum. Sie ist entschied sich dazu, nachdem an ihrem linken Auge eine Makuladegeneration festgestellt worden war. Das macht ihr zwar zu schaffen, doch die Schauspielerin ist zufrieden.

"Ich genieße die Freiheit"

Regelmäßig bekomme sie Spritzen in ihr Auge. "Nächste Woche werde ich am Grauen Star operiert, damit ich wieder besser räumlich sehen kann. Ich wünsche mir, dass der liebe Gott mein Augenlicht erhält", sagt sie anlässlich ihres 75. Geburtstages in dieser Woche zur "Bild". 

Runterziehen lässt sie sich nicht von ihren Augenproblemen. Jutta Kammann zeigt sich bestens gelaunt und erklärt: "Früher war meine Welt voller Männer – heute genieße ich die Freiheit." Bis zu seinem Tod im Jahr 1992 war die Mimin mit dem Regisseur Wilhelm Semmelroth liiert – insgesamt 30 Jahre lang. Die letzten zehn davon habe sie "ihn rund um die Uhr gepflegt". Nach seinem Tod hat sie sehr gelitten. Rückblickend sagt sie aber auch: "Mit Disziplin habe ich mich da selbst rausgezogen. Ich wollte mit meinem Gejammer niemandem zur Last fallen."

"Wir Alten wurden rausgeschrieben"

Und auf noch etwas kann Jutta Kammann zurückblicken. 16 Jahre lang war "In aller Freundschaft" fester Bestandteil ihres Lebens. Nachdem sie 2014 zum letzten Mal als Oberschwester Ingrid für das beliebte Format vor der Kamera stand, gab es 2018 ein Comeback für eine Folge, die in Gedenken an den verstorbenen Schauspieler Dieter Bellmann gedreht wurde. Er spielte die Rolle von Kammanns Serienehemann Prof. Dr. Gernot Simoni. 



Gewollt war der "In aller Freundschaft" von Jutta Kammann offenbar nie wirklich. "Wir Alten wurden rausgeschrieben", erzählt sie – und sagt auch ganz offen: "Es tut mir weh, wenn ich mir die Folgen anschaue. Ich empfinde die Serie noch immer als Heimat, als Familie, die ich verloren habe."

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