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"In aller Freundschaft"-Urgestein macht hauptberuflich etwas völlig anderes

Urgestein Karsten Kühn  

Das macht der "In aller Freundschaft"-Star hauptberuflich

29.10.2018, 11:20 Uhr | JSp, t-online.de

"In aller Freundschaft"-Urgestein macht hauptberuflich etwas völlig anderes. "In aller Freundschaft": Karsten Kühn ist seit 20 Jahren dabei.  (Quelle: MDR/Saxonia/Tom Schulze)

"In aller Freundschaft": Karsten Kühn ist seit 20 Jahren dabei. (Quelle: MDR/Saxonia/Tom Schulze)

Karsten Kühn gehört zu den Urgesteinen bei "In aller Freundschaft", dabei ist er erst 29 Jahre alt. Schon als Kind kam er in die Serie, zum Hauptberuf wurde die Schauspielerei für ihn dennoch nie. 

1998, im zarten Alter von neun Jahren, stand Karsten Kühn zum ersten Mal für "In aller Freundschaft" vor der Kamera. Seitdem spielt er die Rolle von Dr. Heilmanns Sohn Jakob. Für den kleinen Jungen damals ein ganz schöner Spagat, wie er der "Bild" jetzt mitteilte. "Das war schon aufregend, manchmal wurde ich vormittags von der Schule abgeholt und zum Set gefahren. Meine Hausaufgaben musste ich in den Wartezeiten zwischen den Szenen machen."

"Ich bin quasi in der Sachsenklinik aufgewachsen"

"Ich bin quasi in der Sachsenklinik aufgewachsen", sagt Kühn weiter. Und trotzdem ist die Tätigkeit als Schauspieler für ihn nebensächlich. Nach dem Abi studierte er Maschinenbau und BWL in Sachsen. Heute arbeitet der 29-Jährige als Geschäftsführer in einer Maschinenbaufirma. Etwa 20 Drehtage stehen für "In aller Freundschaft" pro Jahr auf dem Plan.

Obwohl Karsten Kühn schon so früh anfing, mittlerweile 20 Jahre Dreherfahrung hat, konnte er sich nie voll und ganz darauf einlassen: "Ich habe gemerkt, dass ich es zwar gerne mache, mir aber diese bedingungslose Leidenschaft fehlt."

Als Kind wegen der Rolle gehänselt

Als Kind sei er sogar wegen seiner Sonderstellung manchmal gehänselt worden. Einige der Schüler missgönnten ihm den Erfolg. Doch nicht nur die waren ihm negativ gegenüber gestimmt: "Vor allem gab es ein paar Lehrer, die diese Sonderbehandlung nicht mochten", verrät er. Aber auch für ihn selbst war die Rolle in einer beliebten Fernsehserie nicht immer nur Freude: "Wenn im Sommer meine Kumpels an den See fuhren und ich wusste, ich muss gleich ans Set und es wird Weihnachten gedreht. Das stand jedes Jahr auf dem Drehplan. Da musste ich durch."


Dennoch mag der Maschinenbauer seine Arbeit und schätzt auch das Drumherum sehr: "Es ist immer schön, wenn ich ans Set komme und die langjährigen Kollegen wiedertreffe. Auf jeden Fall möchte ich das so lange wie möglich fortführen." Jakob Heilmann sei über die Jahre hinweg ein Teil von ihm geworden. 

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