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Zweifachmama Janni Hönscheid: "Die Nerven liegen blank"


Über Stress mit zwei Kindern
Zweifachmama Janni Hönscheid: "Die Nerven liegen blank"

Von t-online, rix

31.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Janni Hönscheid: Im Juni wurde sie zum zweiten Mal Mutter.Vergrößern des BildesJanni Hönscheid: Im Juni wurde sie zum zweiten Mal Mutter. (Quelle: imago images)
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Es ist Samstag, kurz nach 7 Uhr. Janni Hönscheid ist wach – und ein wenig verzweifelt, aber auch erleichtert. Ganz offen spricht die Surferin mit ihren Fans über ihre neue Situation als Zweifachmama.

Ende Juni sind Janni Hönscheid und Peer Kusmagk zum zweiten Mal Eltern geworden. Zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes Emil-Ocean kam die kleine Yoko zur Welt. Die ersten Wochen waren für die frisch gebackenen Eltern nicht leicht. Immer wieder musste Janni mit Yoko ins Krankenhaus, Peer kümmerte sich währenddessen um Emil-Ocean. Doch der vermisste seine Mama.

"Alles, was ich will, ist schlafen und Ruhe"

Mittlerweile ist die 29-Jährige wieder Zuhause, die Familie wieder komplett. Doch die Probleme blieben. "Die letzten Nächte waren alles andere als erholsam für uns", erzählt Janni in einem Beitrag am Samstagmorgen. "Während Yoko eigentlich okay schläft, braucht mich Emil-Ocean jede halbe Stunde. In ihm wütet ein Sturm und er findet einfach keine Ruhe. Man versucht einfach nur zu schlafen und wird ständig davon abgehalten. Die Nerven liegen blank, der Körper schmerzt, dazu die Hitze. Füße im Gesicht, Nägel in der Haut. Alles, was ich will, ist schlafen und Ruhe. Wird es jetzt für immer so bleiben? Werde ich nie wieder schlafen?"

In den vergangenen Tagen habe sie sich vor allem um ihren Sohn Sorgen gemacht. Mittlerweile wisse sie jedoch, dass er so unruhig ist, weil er sich einen Virus eingefangen habe und er sie gerade deswegen so dringend brauche. "Die Nähe, die Geborgenheit. Etwas, worauf er zählen kann, wenn sich für ihn gerade alles so blöd und ungewohnt anfühlt. Weil auch er sich vielleicht denkt: 'Bleibt das für immer so? Werde ich mich nie wieder gut fühlen?'"

"Ich bin froh darüber, nicht schwach geworden zu sein"

Oft habe sie schon mit Gedanken gespielt, Emil-Ocean abzustillen. Er ist bereits zwei, zudem hat sie neun Wochen altes Baby, das ebenfalls gestillt werden muss. "Ich bin froh darüber, nicht schwach geworden zu sein, auch wenn das Wort 'Abstillen' schon in der Suchmaschine stand", so die zweifache Mama.

Sie sei verblüfft darüber, "was möglich ist, wie man diese Stimmungen von seinem Kind wieder und wieder abfängt und ausgleicht, und obwohl man denkt, man schafft es einfach nicht, der nächste Morgen doch irgendwie kommt".


Dann wendet sich sie noch einmal an ihre Follower, denen es aktuell genauso geht. "Wenn ihr gerade in einer ähnlichen Phase seid: Haltet durch! Nehmt es nicht persönlich, eure Kinder wollen euch nie ärgern. Sie brauchen euch einfach ganz doll."

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