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Haft-Unterbrechung: Spanischer Königsschwager darf zu Weihnachten nach Hause

Haft-Unterbrechung  

Spanischer Königsschwager darf zu Weihnachten nach Hause

24.12.2019, 16:09 Uhr | dpa

Haft-Unterbrechung: Spanischer Königsschwager darf zu Weihnachten nach Hause. Iñaki Urdangarin kommt zu einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, um Freiwilligenarbeit zu leisten.

Iñaki Urdangarin kommt zu einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, um Freiwilligenarbeit zu leisten. Foto: José Oliva/Europa Press/dpa. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Der seit eineinhalb Jahren hinter Gittern sitzende spanische Königsschwager Iñaki Urdangarin darf zu Weihnachten erstmals wieder nach Hause. Urdangarin verließ am Dienstag das Gefängnis in Brieva rund hundert Kilometer nordwestlich von Madrid, wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten.

Der im Juni 2018 wegen Betrugs und Veruntreuung zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilte Ehemann von Infantin Cristina (54) müsse nach einem viertägigen Ausgang am Samstag wieder zurück.

Wo der 51-Jährige die Weihnachtstage verbringen wird, wurde offiziell nicht mitgeteilt. Medien berichteten aber, der frühere Handballstar werde zum Haus seiner Mutter in Vitoria im spanischen Baskenland fahren. Dort werde er Heiligabend mit Cristina und den vier gemeinsamen Kindern Juan, Pablo, Miguel und Irene feiern.

Es ist das erste Mal, dass Urdangarin das Gefängnis für mehrere Tage verlassen darf und nicht hinter Gittern übernachten muss. Im September hatte er erleichterte Haftbedingungen bekommen. Er darf zweimal pro Woche in einem Behindertenwohnheim Freiwilligendienst leisten. Vor 17 Uhr muss er allerdings wieder zurück sein.

Hintergrund der Justizentscheidung ist, dass der Schwager von König Felipe (51) der einzige männliche Insasse der Frauenanstalt von Brieva ist. Dort lebt er weitgehend isoliert. Durch die Maßnahme soll es ihm nach Justizangaben ermöglicht werden, Kontakt mit Menschen zu halten, um eine Desozialisierung zu verhindern.

Urdangarin war in der Affäre um die vermeintlich gemeinnützige Stiftung "Nóos" wegen Veruntreuung von sechs Millionen Euro Steuergeldern sowie wegen Urkundenfälschung, Geldwäsche und Betrugs verurteilt worden. Der Skandal hatte viel Aufsehen erregt. Cristina wurde der Beihilfe zum Steuerbetrug beschuldigt, aber freigesprochen. Sie ist die jüngere der beiden Schwestern Felipes und die Nummer sechs in der Thronfolge.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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