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Herzogin Meghan und Prinz Harry: So sieht ihre Zukunft in Kanada aus


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So sieht die Zukunft von Harry und Meghan aus

t-online, spot on news

Aktualisiert am 20.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Prinz Harry und Herzogin Meghan: Das Ehepaar sitzt am 7. Januar vor der kanadischen Flagge im Kanada-Haus.
Prinz Harry und Herzogin Meghan: Das Ehepaar sitzt am 7. Januar vor der kanadischen Flagge im Kanada-Haus. (Quelle: DANIEL LEAL-OLIVAS/WPA Pool/getty-images-bilder)
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Prinz Harry und Herzogin Meghan zieht es nach Kanada. Doch wie soll das gehen? Wer zahlt für ihre Sicherheit? Wovon will die Familie leben? Hier finden Sie die Antworten auf solche Fragen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan werden ab dem Frühjahr auf ihre Titel "Königliche Hoheit" verzichten. Auch die offiziellen Aufgaben der Royals sind für sie künftig Tabu. Für das Ehepaar wird das Konsequenzen haben – und die müssen bedacht sein.


Harry und Meghan: Die Stationen ihrer Liebe

25. September 2017: Meghan Markle und Prinz Harry zeigen sich bei den Invictus Games in Toronto, Kanada erstmals als Paar in der Öffentlichkeit.
Es ist offiziell: Prinz Harry und die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle haben sich verlobt. Beim Fotoshooting im Garten des Kensington-Palastes teilen sie Ende November 2017 ihr Glück mit dem Rest der Welt.
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Wie werden Harry und Meghan in Zukunft angesprochen?

"Königliche Hoheit" gehört als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Ab dem Frühling werden sie mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz und weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge.

Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?

Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.

Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?

Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles das junge Paar in den ersten Monaten unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. Im Moment soll es aber noch keine unterzeichneten Verträge geben. Erste Gerüchte, das Paar könne sich mit einer Produktionsfirma im TV- und Filmbereich selbstständig machen, gibt es aber bereits. Und Netflix hat schon Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert ... Ob sie den Markennamen "Sussex Royal" weiter nutzen, ist noch unklar.

Was passiert mit Frogmore Cottage?

Frogmore Cottage in Windsor bleibt das britische Zuhause der Sussexes. Allerdings sollen Harry und Meghan nun Miete zahlen. Zudem wollen die beiden die umgerechnet etwa 2,8 Millionen Euro an Steuergeldern zurückzahlen, die in die Sanierung des Anwesens geflossen sind.

Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?

Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip ist 2017 in Rente gegangen. Im November musste Queen-Sohn Prinz Andrew im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

Wie geht es in Kanada weiter?

Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage. Bislang erhielten die Sussexes auf Kosten der Steuerzahler von der britischen Polizei bewaffneten Personenschutz. Da sie nun nicht mehr als Royals arbeiten, könnte sich das auf die Sicherheitsmaßnahmen auswirken. Dass die kanadischen Steuerzahler bald für die Bodyguards von Harry und Meghan zahlen, gilt als unwahrscheinlich. Möglicherweise kommen sie für diese Kosten in Zukunft selbst auf.

Meghan und der acht Monate alte Sohn des Paares, Archie, sind bereits in Kanada, Harry soll bald dorthin reisen. Gerüchten zufolge könnte sich die Familie in Vancouver niederlassen. Ende 2019 verbrachte sie bereits eine mehrwöchige Auszeit in Kanada. Meghan lebte zudem sieben Jahre in Toronto, wo die US-Schauspielerin für die Serie "Suits" vor der Kamera stand.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtendienst spot on news
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