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Harvey Weinstein: Ex-Hollywoodmogul ist nach Urteil "Insasse 06581138Z"

Nach Schuldspruch  

Harvey Weinstein ist jetzt "Insasse 06581138Z"

26.02.2020, 20:06 Uhr | dpa, rix, t-online.de

Jury spricht Harvey Weinstein schuldig

Die Geschworenen sprachen Weinstein lediglich der Vergewaltigung in einem minder schweren Fall schuldig. Dem ehemaligen Filmproduzenten droht dennoch eine jahrelange Haft. (Quelle: Reuters)

Urteil in lediglich einem Fall: So trat Harvey Weinstein im Februar im Gerichtssaal auf. (Quelle: Reuters)


Zwei Tage nach dem Schuldspruch gegen Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen wird der frühere Hollywood-Mogul im New Yorker Gefängnissystem nun als "Insasse 06581138Z" geführt.

Anfang Januar hatte der Prozess gegen Harvey Weinstein begonnen. Sieben Wochen nach dem Prozessauftakt in New York ist sich die Jury, die aus sieben Männern und fünf Frauen bestand, einig. Der ehemalige Filmmogul wurde schuldig gesprochen. 

Krankenhaus statt Gefängnis

Zwei Tage später befindet sich der 67-Jährige aber noch immer nicht im Gefängnis, sondern im Krankenhaus. Direkt nach dem Schuldspruch wurde Harvey Weinstein mit Schmerzen in der Brust in die Klinik eingeliefert. Er sehe aber aus, als sei er "in gutem Zustand", sagte einer seiner Anwälte, Arthur Aidala, nach einem Besuch bei seinem Klienten am Dienstag.

Sobald wie möglich soll er in das berüchtigte New Yorker Gefängnis Rikers Island verlegt werden, wahrscheinlich in eine spezielle Einzelzelle mit medizinischer Versorgung. Dort wird er bereits als "Insasse 06581138Z" geführt, auch wenn er noch nicht anwesend ist. 

Meilenstein der MeToo-Ära

Schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Filmmogul lösten 2017 die MeToo-Bewegung aus. Mehr als 80 Frauen, darunter bekannte Stars wie Angelina Jolie, Ashley Judd, Uma Thurman oder Salma Hayek, haben Harvey Weinstein in den vergangenen Jahren sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Der Prozess gilt als Meilenstein der MeToo-Ära. 

Harvey Weinstein wurde wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung schuldig gesprochen. In zwei Anklagepunkten wegen wiederholter sexueller Angriffe wurde der 67-Jährige dagegen freigesprochen. Nicht schuldig sei er im schwersten Anklagepunkt des "raubtierhaften sexuellen Angriffs". Dem 67-Jährigen drohen nun gleichwohl bis zu 25 Jahre Haft. Das Strafmaß will Richter James Burke am 11. März verkünden. In Los Angeles erwartet den früheren Hollywood-Mogul ein weiterer Prozess wegen Sexualverbrechen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, spot on news

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