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Autistischen Adoptivsohn "abgegeben": YouTube-Stars verlieren Werbepartner

Nach "Rückgabe" ihres Adoptivkindes  

YouTube-Stars verlieren ihre Werbepartner

01.06.2020, 12:54 Uhr | rix, t-online

Autistischen Adoptivsohn "abgegeben": YouTube-Stars verlieren Werbepartner. Myka und Jim Stauffer: Sie haben vier leibliche Kinder. (Quelle: Myka Stauffer / instagram)

Myka und Jim Stauffer: Sie haben vier leibliche Kinder. (Quelle: Myka Stauffer / instagram)

Auf YouTube hat sie fast eine Million Abonnenten, auf Instagram folgen ihre über 200.000 Fans. Mit den sozialen Medien hat Myka Stauffer ihr Geld verdient – doch damit wird vermutlich erst einmal Schluss sein.

Auf YouTube und Instagram ließ Myka Stauffer ihre Fans an ihrem Alltag als fünffache Mama teilhaben. Vor allem in Amerika feierte man sie als "YouTube Mom". 2017 nahm sie ihre Anhänger dann mit, als sie gemeinsam mit ihrem Mann Jim einen Jungen aus China adoptierte.

Familie gibt Kind wieder ab

Doch jetzt, drei Jahre später, haben Myka und Jim Stauffer ihr Adoptivkind wieder abgegeben. Denn Huxley ist Autist, die Familie kam mit seiner Behinderung nicht mehr zurecht, wie das Paar vor wenigen Tagen in einem Video auf YouTube verriet.

Die Entscheidung der Familie hatte für Furore gesorgt. Viele User warfen dem Paar vor allem vor, den gesamten Adoptionsprozess und somit auch den kleinen Huxley medial ausgeschlachtet zu haben. Denn 27 Videos drehte Myka damals rund um das Thema "Adoption". Für jedes bekam sie Geld. Zudem teilte sie zahlreiche Clips von Huxley auf Instagram, auch für die wurde sie bezahlt.

Werbepartner beenden Zusammenarbeit

Doch jetzt haben die erste Werbepartner die Reißleine gezogen, wie das "People"-Magazin berichtet. Mehrere Unternehmen, wie Playtex, Chili's, Danimals, Big Lots und Suave haben via Facebook bekannt gegeben, dass sie in Zukunft nicht mehr mit Myka Stauffer zusammenarbeiten wollen würden.


Zudem wurde inzwischen eine Online-Petition ins Leben gerufen, die das Paar dazu auffordert, alle bezahlten Videos, in denen Huxley zu sehen ist, runterzunehmen. Über 35.000 Nutzer haben die Petition bereits unterzeichnet.

Unklar ist jedoch, wie viel von dem verdienten Geld in die Therapie von Huxley geflossen ist. Denn der kleine Junge habe über die Jahre aufgrund seiner Behinderung, über die das Paar nicht ins Detail gehen möchte, eine besondere Behandlung gebraucht. Mittlerweile wohnte der Vierjährige bei einer neuen Familie.

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