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Joe Exotic bangt: "Ich bin in zwei bis drei Monaten tot"

Von spot on news, t-online, sow

Aktualisiert am 15.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Joe Exotic: Der Großtierhändler war Dreh- und Angelpunkt des Netflix-Hypes "Tiger King".
Joe Exotic: Der Großtierhändler war Dreh- und Angelpunkt des Netflix-Hypes "Tiger King". (Quelle: imago images / Cinema Publishers Collection)
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Joe Exotic soll nach eigener Aussage nur noch wenige Monate zu leben haben. Jetzt hat sein Ehemann darüber gesprochen, wie es dem "Tiger King"-Star im Gefängnis ergeht.

Muss Joe Exotic im Gefängnis um sein Leben fürchten? Der ehemalige Zoobesitzer, der durch die Netflix-Doku "Großkatzen und ihre Raubtiere" (im Original: "Tiger King") weltweit bekannt wurde, verbüßt eine Freiheitsstrafe von 22 Jahren – unter anderem, weil der 57-Jährige einen Mann beauftragt haben soll, seine Erzfeindin Carole Baskin zu ermorden. Joe Exotics Ehemann Dillon Passage hat nun erklärt, wie schlecht es dem selbst ernannten "Tiger King" gehen soll.

Demnach befinde sich Exotic seit vier Monaten in Einzelhaft und könne keinen persönlichen Besuch empfangen. "Ich konnte seit der Show nur sechs Mal mit ihm sprechen. Es ist ziemlich lächerlich", schilderte Dillon Passage die Situation in der australischen Sendung "The Sunday Project". "Es geht ihm nicht gut." Joe könne "nicht unbedingt verstehen und auf dem Laufenden bleiben, was hier draußen passiert".

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Auf Instagram hatte Dillon zuvor von einem Brief berichtet, den Joe Exotic an ihn gerichtet haben soll. Darin schildert er, wie es ihm hinter Gittern geht. Seine Seele sterbe "jeden Tag ein wenig", zitiert das US-Portal "TMZ" daraus. Zudem behauptet der 57-Jährige, er werde gehindert, seinen Ehemann anzurufen und auch eine angemessene medizinische Behandlung, die er wegen einer Erkrankung benötige, werde ihm verweigert. "Ich bin in zwei bis drei Monaten tot", schreibt der Netflix-Star demnach.

Joe Exotic: Ein PR-Team des Netflix-Stars will Donald Trump in Washington um Begnadigung bitten.
Joe Exotic: Ein PR-Team des Netflix-Stars will Donald Trump in Washington um Begnadigung bitten. (Quelle: imago images / MediaPunch)

Dillon Passage erklärte nun dazu: "Es zerreißt mich innerlich. Joe muss seine Transfusionen bekommen, sonst schafft er es nicht", sagte er über die Autoimmunerkrankung seines Mannes. In seinem Instagram-Posting schreibt er außerdem: "Ich kämpfe jeden Tag für dich."

Unterdessen setzen Joe Exotics Anwälte weiterhin auf US-Präsident Donald Trump – ihn will das Team um den Netflix-Star um eine Begnadigung bitten. Eine groß angelegte Kampagne mit dem Titel "Bitte begnadigt Joe Exotic" wurde dafür ins Rollen gebracht.

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Von Nicole Morgenstern
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