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Natascha Ochsenknecht fordert Gesetzesänderung bei Missbrauch

"Man tötet die Seele"  

Natascha Ochsenknecht startet Petition gegen Missbrauch

16.06.2020, 15:09 Uhr | t-online, loe

Natascha Ochsenknecht fordert Gesetzesänderung bei Missbrauch. Natascha Ochsenknecht setzt sie sich für eine Verschärfung der Gesetze im Falle des Missbrauchs ein. (Quelle: imago images/Future Images)

Natascha Ochsenknecht setzt sie sich für eine Verschärfung der Gesetze im Falle des Missbrauchs ein. (Quelle: Future Images/imago images)

Natascha Ochsenknecht ist Mutter dreier Kinder. Eines wurde früher misshandelt. Zwei gute Gründe, weshalb sie nun eine Petition gegen Kindesmissbrauch gestartet hat.

Model Natascha Ochsenknecht hat eine Missbrauchs-Petition gestartet. Sie will erreichen, dass Kinderschänder härter betraft und Kinder besser geschützt werden. Darin fordert die 55-Jährige vier Maßnahmen von der Regierung.

"Missbrauch muss ein Verbrechen werden"

Eine davon: bestimmte Gesetze zur Bestrafung bei Kindesmissbrauch sollen geändert werden. Die Schäden der Kinder blieben für immer, sie würden in einem inneren Gefängnis stecken. Eine Bewährung oder Verjährung der Strafe sei für sie daher unvorstellbar. "Man tötet die Seele eines Menschen mit diesen Taten."

"Ich, Natascha Ochsenknecht, fordere als betroffene Mutter von der Regierung: Die Gesetze müssen geändert werden! Missbrauch muss ein Verbrechen werden! Die Verjährungsfrist muss aufgehoben werden!", schreibt sie in der Petition. Ihr heute 30-jähriger Sohn Wilson Gonzales wurde 1995 mit sechs Jahren sexuell missbraucht – von einem Freund der Familie, als die Eltern auf Reisen waren. Gerade durch diese persönliche und schreckliche Erfahrung ist es ihr ein noch dringenderes Anliegen, ihr Ziel zu erreichen.

Das sind ihre weiteren Forderungen  

Damals erstattete sie anonym Anzeige, doch ein Haftbefehl wurde nicht erlassen. Erst als sie mit der Presse drohte, passierte etwas. Jetzt setzt sie sich aktiv ein, um auch anderen Betroffenen zu helfen. Das nächste Ziel sind 75.000 Unterschriften, bisher hat sie schon über 50.000 gesammelt (Stand: 16. Juni).

Neben einer Gesetzesänderung fordert sie auch eine bessere Opfer-Verteidigung, professionellere Beweissicherung und Prävention. "Es kann nicht sein, dass die Täter professioneller arbeiten als die Polizei", findet Ochsenknecht und plädiert auf eine bessere Ausbildung der Ermittler, um zum Beispiel auch im Darknet Täter besser ausfindig machen können. 

Verwendete Quellen:

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