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Dorothee Bär zeigt Bild von sich im Kommunionskleid


"Ich bin gerne Christin"
Dorothee Bär zeigt Bild von sich im Kommunionskleid

Von t-online, JaH

Aktualisiert am 19.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Dorothee Bär: Die Digitalstaatsministerin bezieht Stellung zur Kritik an der katholischen Kirche.Vergrößern des BildesDorothee Bär: Die Digitalstaatsministerin bezieht Stellung zur Kritik an der katholischen Kirche. (Quelle: IMAGO / Future Image)
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Erneut erstrahlt die katholische Kirche gerade in keinem guten Licht. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär nutzte dennoch die Gelegenheit, ein Foto, das sie bei ihrer Kommunion zeigt, zu teilen. Nicht aber ohne Kritik.

Gerade erst wurde das Gutachten zum Umgang des Erzbistums Köln mit sexuellem Missbrauch veröffentlicht. Es belastet den verstorbenen Kardinal Meisner. Außerdem wurden zwei Würdenträger von Erzbischof Woelki von ihren Ämtern entbunden. Das Ergebnis des Gutachtens lesen Sie hier im Überblick.

Die Kirche, momentan ist sie für viele weniger ein Ort der Zuflucht. Und dennoch veröffentlicht Digitalstaatsministerin Dorothee Bär noch am selben Tag der Gutachtenveröffentlichung ein Foto von sich im Kommunionskleid.

"Ich bin gerne Christin"

"Ich bin gerne Christin. Und ehrlicherweise auch gerne katholisch", schreibt die 42-Jährige. "Mein Glaube gibt mir Halt. Meine Kirche ist überall auf der Welt für mich da." Sie gebe ihr ein "Gefühl von Heimat. Sie schätze "unsere Rituale", denke mit schönen Gefühlen an ihre Kommunion zurück.

Doch dann wird Bär kritischer, jedoch nicht in Bezug auf die jüngsten Erkenntnisse über das Erzbistum Köln. Bär geht es um eine andere Schlagzeile, mit der sich die Kirche erst zwei Tage zuvor bei vielen unbeliebt machte: Der Vatikan lehnt die Segnung von homosexuellen Paaren ab.

"Schlag ins Gesicht für alle Liebenden"

"Und wie das so ist, wenn man intensiv fühlt", schreibt die CSU-Politikerin, dann könne man auch "intensiv enttäuscht werden". "Als ich die Nachricht aus dem Vatikan gelesen habe, dass sich die katholische Kirche als nicht befugt sieht, homosexuelle Partnerschaften zu segnen, war das einfach zu viel." Die Begründung, "Segnungen menschlicher Beziehungen seien nur möglich, wenn damit den Plänen Gottes gedient sei", empfinde sie als einen "Schlag ins Gesicht für alle Liebenden".

"Ich wünsche mir von meiner Kirche, dass sie im Leben ankommt"

Sie habe viereinhalb Jahre lang als Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium "viele, viele, viele Verkehrsfreigaben" durchgeführt und "es wurde gesegnet, was das Zeug hielt. Jede Umgehungsstraße, jeder Autobahnabschnitt, die neue Schnellstrecke der Bahn von München nach Berlin" und vieles mehr sei gesegnet worden. Das sei auch schön so. Man mache das nicht, "weil wir Beton segnen wollen, sondern weil Verkehrswege Menschen verbinden".

Es gehe ihrer Meinung nach immer um uns Menschen. "Zwei Menschen, die sich lieben und dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen wollen, sollen ausgeschlossen werden, weil es Sünde sei?", fragt die Bambergerin. "Ich wünsche mir von meiner Kirche, dass sie im Leben ankommt und akzeptiert, dass es auch vor Ort viele Pfarrer gibt, die eine andere Meinung vertreten. Ich bin immer dafür Dinge von innen heraus zu ändern. Gemeinsam sind wir viele."

Verwendete Quellen
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