Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Royals >

Mutmaßliches Epstein-Opfer: "Prinz Andrew weiß genau, was er getan hat"

Mutmaßliches Epstein-Opfer  

"Prinz Andrew weiß genau, was er getan hat"

28.08.2019, 18:06 Uhr | AFP, t-online.de, sth

 (Quelle: t-online.de)
Epstein-Skandal: Prinz Andrew streitet Verwicklung ab

Der Sohn der britischen Königin Elizabeth II., Prinz Andrew, muss sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sehen. Ein Video soll ihn belasten, am Missbrauchs-Skandal um den mittlerweile verstorbenen US-Milliardär Jeffrey Epstein beteiligt gewesen zu sein. (Quelle: t-online.de)

Epstein-Skandal: Prinz Andrew streitet eine Verwicklung ab, die eine englische Zeitung ins Spiel gebracht hat. (Quelle: t-online.de)


Der Sohn von Königin Elizabeth II. gerät nach dem Suizid von Epstein in Bedrängnis. Ein mutmaßliches Missbrauchsopfer macht auch Prinz Andrew Vorwürfe. Bei einer Anhörung in New York äußerte sie sich erneut.

In einer emotionalen Anhörung haben zahlreiche mutmaßliche Missbrauchsopfer des verstorbenen US-Millionärs Jeffrey Epstein vor Gericht von ihrem Leid berichtet. Viele schilderten unter Tränen, wie Epstein ihnen ihre Jugend gestohlen und ihr Leben zerstört habe. Dabei wurden erneut Vorwürfe gegen den britischen Prinzen laut.

Am Dienstag stellten sich 16 Frauen persönlich einem Bundesgericht in Manhattan und sagten aus. Sieben weitere ließen sich durch Anwälte vertreten. 

Virginia Roberts Giuffre: Sie gehört zu den mutmaßlichen Opfern von Jeffrey Epstein.  (Quelle: AP/dpa/Bebeto Matthews)Virginia Roberts Giuffre: Sie sagte am Dienstag vor Journalisten, dass sie Sex mit Prinz Andrew haben musste. (Quelle: Bebeto Matthews/AP/dpa)

Zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen?

Virginia Roberts Giuffre wurde nach eigenen Worten jahrelang von Epstein missbraucht und auch zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen. Dem Nachrichtensender BBC sagte sie, dass sie als 17-Jährige dreimal Sex mit dem britischen Prinzen haben musste.

Die "Abrechnung" müsse nach dem Tod von Epstein weitergehen, sagte die heute 35-Jährige nach der Anhörung vor Reportern. Prinz Andrew wisse "genau, was er getan hat, und ich hoffe, dass er reinen Tisch macht".

Prinz Andrew hatte Giuffres Anschuldigungen in den vergangenen Wochen wiederholt zurückgewiesen. Zuletzt hatte er sich am Samstag von dem verstorbenen US-Multimillionär distanziert. Er habe zu keiner Zeit von dem Verhalten Notiz genommen, das zur Festnahme Epsteins geführt hatte, schrieb der zweitälteste Sohn der britischen Königin Elizabeth II. in einer ungewöhnlich langen Erklärung, die der Buckingham-Palast veröffentlichte.

Prinz Andrew
Der 59-Jährige ist Herzog von York. Er wurde als drittes Kind von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip geboren und ist der jüngere Bruder von Prinz Charles. Er steht an achter Stelle der britischen Thronfolge. Prinz Andrew war von 1986 bis 1996 mit Sarah Ferguson verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder: Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice.

Frauen fordern Fortsetzung der Ermittlungen

Mehrere Frauen berichteten, sie seien von Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell rekrutiert worden. Zudem forderten sie eine Fortsetzung der Ermittlungen gegen mutmaßliche Komplizen des Sexualverbrechers. "Bitte, bitte, bitte, bringen Sie zu Ende, was sie angefangen haben", drängte Sarah Ransome vor Gericht: "Er hat nicht allein gehandelt."


US-Bundesanwältin Maurene Comey versicherte den mutmaßlichen Opfern, die Ermittlungen in dem Fall würden fortgesetzt. Epstein war im Juli festgenommen worden. Am 10. August wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach Angaben des US-Justizministeriums nahm er sich das Leben. Bei einer Verurteilung hätten dem US-Multimillionär, der gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal