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Prinz Harry und Meghan in L.A.: Harry fühlt sich "verloren"

Leben in den USA  

Prinz Harry fühlt sich in der neuen Heimat "verloren"

14.05.2020, 21:07 Uhr | spot on news

Prinz Harry und Meghan in L.A.: Harry fühlt sich "verloren". Prinz Harry: Der Ex-Royal lebt mittlerweile in Los Angeles. (Quelle: imago images / PA Images)

Prinz Harry: Der Ex-Royal lebt mittlerweile in Los Angeles. (Quelle: imago images / PA Images)

Der britische Royal hat einen großen Schritt gewagt und ist mit Ehefrau Meghan nach Los Angeles gezogen. In seiner neuen Heimat muss sich Prinz Harry allerdings erst noch zurechtfinden.

Seit Ende März residieren Prinz Harry und seine Frau Meghan zusammen mit Sohn Archie in einem 18 Millionen Dollar teuren Anwesen in Beverly Hills im Los Angeles County. Zuvor hatte sich das Ehepaar als offizielle Vertreter der britischen Krone zurückgezogen.

Während Herzogin Meghan in den USA wieder karrieretechnisch Fuß fassen möchte, ist über Prinz Harrys berufliche Pläne noch wenig bekannt. Noch dazu muss er ohne Familie und Freunde auskommen, weshalb er sich "verloren" fühle, wie eine nicht näher benannte Quelle aus dem nahen Umfeld des Prinzen dem Magazin "Vanity Fair" erzählte.

"Er hat viele Freunde im britischen Militär, die er natürlich sehr vermisst", sagte die Quelle. "Das ist eine komische Zeit für uns alle, aber ich glaube, Harry fehlt derzeit vor allem eine Struktur in seinem Leben", will der Freund genauer wissen. Er habe im Gegensatz zu Meghan keine Freunde in Los Angeles und keinen Job. Deshalb fühle sich der Prinz etwas verloren, wisse aber auch, dass das nicht für immer so bleiben werde. 

Wohltätigkeitsarbeit geht weiter

Denn zum einen will er mit seiner Ehefrau die neue Charity-Stiftung "Archewell" leiten, die eigene Wohltätigkeits- und Freiwilligenarbeit, Selbsthilfegruppen sowie ein multimediales Bildungsimperium mit Filmen, Podcasts und Büchern unter einem Dach zusammenfassen soll. Zum anderen möchte Prinz Harry weiterhin die Invictus Games, eine paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten, unterstützen. Diese wurden von ihm mit initiiert. Nachdem das Event aufgrund der Corona-Krise für 2020 abgesagt werden musste, sollen virtuelle Aktionen in den kommenden Wochen folgen.

Durch den Rückzug als royaler Vertreter musste Prinz Harry seine Schirmherrschaften beim britischen Militär aufgeben, was ihm sehr schwergefallen sei, berichtete "The Telegraph" Ende April. Harry soll seinen Kumpels anvertraut haben, dass er die Armee und "die Kameradschaft vermisse", die sie mit sich bringe. Harry diente zehn Jahre und war zweimal in Afghanistan im Einsatz. Er beendete seine Militärkarriere im Jahr 2015.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur spot on news

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