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Katrin Sass: "Wir suchen ja nicht so sehr nach Toten"

Von dpa
Aktualisiert am 29.01.2019Lesedauer: 3 Min.
Die Schauspielerin Katrin Sass gibt wieder die Ex-Staatsanwältin Karin Lossow auf Usedom.
Die Schauspielerin Katrin Sass gibt wieder die Ex-Staatsanwältin Karin Lossow auf Usedom. (Quelle: Stefan Sauer./dpa)
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Berlin (dpa) - Katrin Sass ist wieder Karin Lossow. Im neuen Usedom-Krimi "Winterlicht" am Donnerstag (31. Januar, 20.15 Uhr) im Ersten steht die Schauspielerin mehr denn je im Mittelpunkt. Ihre Filmtochter Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) ist zum letzten Mal zu sehen.

Die Kriminalkommissarin Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) kommt als ihre Nachfolgerin auf die Insel. Es passiert also einiges, aber das Prinzip des Krimis bleibt das gleiche. "Mir hat eine Zuschauerin gesagt: "Wir gucken euch so gerne, weil nicht so viel Blut fließt"", sagte Sass (62) der Deutschen Presse-Agentur. "Wir suchen ja nicht so sehr nach Toten. Wir wollen, dass die Geschichte erzählt wird."

Frage: Wie ist es, auf Usedom zu drehen?

Antwort: Wir sind am Meer, ich habe eine nette neue Kollegin, wir sind eine ganz entspannte Truppe. Wir haben aber auch einen gewissen Druck, 21 Drehtage sind zu wenig. Als ich vor 20 Jahren beim Drehen mit Götz George noch 27 Tage hatte, da hattest du Zeit, du konntest auf gewisse Dinge achten und sagen "Das machen wir lieber morgen". Das geht heute nicht mehr.

Frage: Merkt man überhaupt, dass man auf Insel ist, auf der andere Urlaub machen, wenn man nach Toten in den Dünen suchen muss?

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Antwort: Wir suchen ja nicht so sehr nach Toten. Wir wollen, dass die Geschichte erzählt wird. Ich sage immer, es müsste dann nebenbei mal ein Mord passieren. Mir hat eine Zuschauerin gesagt: "Wir gucken euch so gerne, weil nicht so viel Blut fließt und die Kamera draufhält." Ich fände es klasse, wenn mal gar nichts passiert, und Karin Lossow geht einfach einer Sache nach, die nicht stimmt und beschäftigt sich mit einem Fall, von dem sich herausstellt, dass er gar keiner ist.

Frage: Beim Usedom-Krimi stehen Frauen im Mittelpunkt, anders als bei den meisten anderen Krimis.

Antwort: Genau das wollten wir ja, dass es um diese Familie geht, die ja nun auseinandergebrochen ist, weil Lisa Maria Potthoff als meine Tochter aufhört und Emma Bading in der Rolle meiner Enkelin jetzt in Berlin studiert. Ich hoffe, dass es trotzdem noch so empfunden wird, ich bin sehr gespannt. Es kommen im Januar und Februar drei neue Folgen mit dem Tod der Tochter und der Einführung der neuen Kommissarin und dann noch zwei weitere im Herbst.

Frage: Verändert sich Ihre Rolle mit dem Tod Ihrer Tochter auch?

Antwort: Mann tot, Tochter tot, bisschen viel Leid zu erzählen, Karin Lossow macht es auf ihre Weise, Flucht in die Arbeit...

Frage: Beim Usedom-Krimi übernehmen Frauen die Hauptrollen. Aber es gibt die Kritik, dass sie in der Fernsehbranche oft benachteiligt werden.

Antwort: Männer werden mehr besetzt, aus Männern besteht meist der Film, Männer werden besser bezahlt, in welchem Zeitalter leben wir eigentlich?

Frage: Auf dem Sendeplatz für den Usedom-Krimi am Donnerstagabend kommt jetzt seit Kurzem auch der Amsterdam- und der Prag-Krimi. Es werden nicht gerade weniger.

Antwort: Krimi ist extrem stark bei uns, irgendwas rollt an, läuft gut, Quote stimmt, und alle springen mit auf, ich kann sie kaum noch auseinanderhalten.

ZUR PERSON: Katrin Sass wurde 1956 in Schwerin geboren. Schon 1982 bekam sie - sieben Jahre vor der Wende - einen Silbernen Bären bei der Berlinale. In den 1980er Jahren spielte sie vor allem Theater in Frankfurt/Oder, Halle und Leipzig. International erfolgreich war sie mit dem Kinofilm "Good Bye, Lenin!" (2003). Als Seriendarstellerin ist sie nicht zuletzt durch "Weissensee" bekannt, seit 2014 spielt sie Karin Lossow im Usedom-Krimi.

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