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"Game of Thrones" Folge 3: Die große Schlacht von Winterfell geht los

MEINUNG"Game of Thrones"  

Die große Schlacht geht endlich los

30.04.2019, 07:26 Uhr
"Game of Thrones" Folge 3: Die große Schlacht von Winterfell geht los. Große Schlacht: Brienne und Jamie sind mitten im Kampfgeschehen, als die Weißen Wanderer angreifen.  (Quelle: Helen Sloan/HBO)

Große Schlacht: Brienne und Jamie sind mitten im Kampfgeschehen, als die Weißen Wanderer angreifen. (Quelle: Helen Sloan/HBO)

Achtung, Spoiler! Wenn Sie die dritte Folge der letzten Staffel von "Game of Thrones" noch gucken möchten, sollten Sie nicht weiterlesen!

War Ihnen die letzte Folge zu viel Gerede und zu wenig Action? Gute Nachrichten: Die "Game of Thrones"-Macher kündigen die dritte Folge der achten Staffel als spektakulär an. Rund 80 Minuten lang soll gekämpft werden – im längsten zusammenhängenden Filmkampf jemals.

So sehr wir uns auf die große Schlacht freuen, bleibt auch gleichzeitig die nagende Ungewissheit: Welcher der Charaktere wird den Kampf lebend überstehen? Und viel wichtiger: Von welchen lieb gewonnenen Figuren müssen wir uns verabschieden?

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Wenn Sie noch einmal nachlesen wollen, was in der letzten Folge alles passiert ist, finden Sie hier unseren Recap zu "Ein Ritter der sieben Königslande".

Fast genauso unterhaltsam wie die Folgen von "Game of Thrones" selbst sind mittlerweile die Reaktionen von Fans auf Ereignisse in der Serie. Die interessantesten Beobachtungen zur dritten Folge haben unsere Kollegen von watson.de für Sie zusammengestellt. 

Damit Sie aber auch verstehen, worum es geht, hier eine Zusammenfassung zu "The Long Night".

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Was sagen wir zum Gott des Todes? Wie begegnen wir ihm? Um diese Fragen scheint sich alles in der dritten Folge der finalen Staffel zu drehen.

Zunächst bereiten sich alle in Winterfell auf den großen Kampf mit dem Nachtkönig und seinen Weißen Wanderern vor – und damit auch auf ihren eigenen möglichen Tod. Während die einen – etwa Sam – nervös die Hände kneten und so gar nicht bereit für die Schlacht wirken, sehen andere, wie Jorah Mormont, selbst an vorderster Front gefasst der kommenden Schlacht entgegen. Ob das daran liegt, dass man mit Ghost, dem Direwolf, einen flauschig-gefährlichen Begleiter hat? Jedenfalls: Selbst als Zuschauer wird man ganz zappelig vor dem großem Kampf.

Melisandre kommt zurück

Schließlich stehen alle bereit und warten angespannt auf die Weißen Wanderer. Stattdessen kommt aber zuerst noch eine rote Frau: Melisandre ist zurück. Die Magierin bringt mit einem Zauberspruch alle Schwerter der Dothraki zum Brennen – was weit weniger schweinisch ist, als es sich gerade liest.


Die rote Frau wird nach Winterfell eingelassen und begrüßt Davos, der nicht unbedingt ihr größter Fan ist, mit den Worten, dass eine Exekution ihrer sich nicht lohne, weil sie beim Morgengrauen schon tot sein werde. Diese Prophezeiung lässt erst mal wenig Hoffnung aufkommen. Wenn schon eine mächtige Zauberin sterben wird, wie sehr können wir dann auf ein Überleben von anderen Charakteren hoffen?

Der erste Charakter stirbt

Die Hoffnung schwindet weiter, als die Wiedergänger angreifen. Schnell wird klar: Das ist eine ganz andere Schlacht als die bisher bei "Game of Thrones" gesehenen. Hier kämpfen nicht Menschen gegeneinander. Die Kämpfer von Winterfell stehen eher einer riesigen Lawine von Zombies gegenüber. In den Kämpfen vor der Burg stirbt auch der erste Charakter in dieser Folge: Eddison Tollett, Jon und Sams Freund von der Nachtwache, wird von hinten erstochen.

Sansa Stark: Die Herrin von Winterfell war mit Tyrion Lannister verheiratet.  (Quelle: Helen Sloan/HBO)Sansa Stark: Die Herrin von Winterfell war mit Tyrion Lannister verheiratet. (Quelle: Helen Sloan/HBO)

Doch die Folge ist nicht bloßes Kriegstreiben. Während draußen die größte Schlacht tobt, sind Tyrion und Sansa mit Alten, Frauen und Kindern in der Krypta der Starks in Sicherheit. Dabei werden einige Wahrheiten ausgetauscht: Sansa sagt etwa, dass Tyrion der beste ihrer Ehemänner war. Wie gut dieses Kompliment angesichts von Sadisten wie Ramsay Bolton ist, sei dahingestellt.

Riesen zerquetschen einen Zuschauerliebling

Und auch im Götterhain werden tiefe Gefühle besprochen. Als Theon sich für seine Vergehen in der Vergangenheit entschuldigen will, gibt ihm Bran Worte auf den Weg, die auch für das Leben jenseits der sieben Königslande Gültigkeit haben: Alles, was du je getan hast, hat dich hierher geführt – wo du hingehörst. Etwas weniger tiefgründig, aber nicht minder anwendbar sind übrigens auch Brans Abschiedsworte, als er seinen Geist in einen Raben schickt: "Ich muss jetzt fortgehen" Das ist doch mal ein guter Abschied bei der nächsten langweiligen Party.

Lyanna Mormont: Die junge Frau ist das Oberhaupt des Hauses Mormont und gewann mit ihrer stoischen und durchsetzungsstarken Art viele Fans.  (Quelle: Helen Sloan/HBO)Lyanna Mormont: Die junge Frau ist das Oberhaupt des Hauses Mormont und gewann mit ihrer stoischen und durchsetzungsstarken Art viele Fans. (Quelle: Helen Sloan/HBO)

In der Burg tobt derweil der Kampf immer weiter. Sogar Zombieriesen fallen in Winterfell ein. Eines ihrer Opfer ist ein Zuschauerliebling: Lyanna Mormont, das ernste und resolute Mädchen, wird von einem Riesen zerquetscht. Doch sie tut ihren letzten Atemzug nicht, ohne ihren Mörder mit einem Stich durchs Auge zu töten.

Zweimal schlechte Nachrichten

Immer mehr Wiedergänger fallen in Winterfell ein. In einigen der fesselndsten Szenen der Serie muss Arya durch ihr Zuhause schleichen um vor den Wiedergängern zu flüchten – nur um doch erwischt und von einer Horde White Walker verfolgt zu werden. Schließlich wird sie von Sandor Clegane und Beric Dondarrion gerettet. Letzterer ist dann auch das dritte Todesopfer: Er blockiert als menschliches Schild den Weg, damit Arya und der Hound fliehen können.

Nicht alles Geschehen spielt sich aber in der Burg ab: Jon und Daenerys unterstützen die Kämpfer auf Drachenrücken aus der Luft. Schließlich schaffen sie es sogar, den Nachtkönig vom Eisdrachen Viserion abzuwerfen. Als Daenerys ihn mit Drachenfeuer bespucken lässt, stellt sich eine Befürchtung als wahr heraus: Das Feuer kann dem eisblauen König nichts anhaben. Und damit nicht genug der schlechten Nachrichten: Der Nachtkönig erweckt die bisher gefallenen Kämpfer wieder zum Leben. Die Hoffnung auf ein gutes Ende schwindet.

Alles scheint verloren

Denn unter den wieder aufgestandenen Toten sind auch jene in der Krypta der Starks: Die unterirdischen Räume verwandeln sich so von einem Schutzbunker in eine Todesfalle. Eine morbide Entwicklung, die etwa auch unsere Kollegen von kino.de vorhergesagt haben. 

Daenerys Targaryen und Jon Snow: Seit der zweiten Folge wissen nun beide Verliebten, dass sie verwandt sind.  (Quelle: Helen Sloan/HBO)Daenerys Targaryen und Jon Snow: Seit der zweiten Folge wissen nun beide Verliebten, dass sie verwandt sind. (Quelle: Helen Sloan/HBO)

Auch Daenerys Lage wird immer misslicher: Nachdem ihr Drache sie zurücklassen muss – akuter Zombiebefall – wird sie zwar zunächst von Jorah gerettet. Doch als die Wiedergänger immer mehr werden, stirbt auch der rettende Ritter in scheinender Rüstung. Er ist aber leider nicht der letzte Charakter, der in dieser Folge das Zeitliche segnet. Theon Graufreud wird vom Nachtkönig persönlich umgebracht, als er Bran schützen will.

Damit scheint alles verloren. Die Wiedergänger werden immer mehr. Jon Snow stellt sich in einer letzten Verzweiflungstat dem Eisdrachen Viserion. Die Krypta geht in Zombies unter. Der Nachtkönig steht vor einem schutzlosen Bran.

Hat Arya all ihr Glück aufgebraucht?

Gerade als er sein Schwert ziehen will, taucht aus dem Nichts Arya auf. Mit einem Sprung auf den Rücken des Nachtkönigs versucht sie, ihn zu erdolchen. Der eisige Bösewicht sah diesen Angriff scheinbar kommen und fängt Arya im Flug auf. Und für einen Moment sieht es so aus, als wäre alles vergeblich gewesen, als hätte die jüngste Stark-Tochter all ihr Glück aufgebraucht.

Doch sie braucht kein Glück. Sie hat Können. Geschickt lässt Arya ihren Dolch in ihre andere Hand fallen und tötet den Nachtkönig mit einem gezielten Stich. Wie in einem Märchen ist der Bann gebrochen. Der Nachtkönig zerfällt zu Eiskristallen und die wiedererweckten Toten sind wirklich tot.


Wer ist sonst noch gestorben?

Ob alle Charaktere überlebt haben, deren Tod wir nicht gesehen haben, ist ungewiss. Was ist etwa mit Thormund, dem charmanten Riesentöter passiert? Was macht Gendry? Und wo hat sich Ghost, der Direwolf schon wieder versteckt? Melisandre hatte jedenfalls Recht mit ihrer Prophezeiung. Bei Tagesanbruch geht sie vor die Burg und legt ihr Amulett ab. Während sie über das Eis geht, werden ihre roten Haare weiß und sie bricht tot vor der Burg zusammen.



Die Charaktere, deren Tod wir gesehen haben, starben heldenhaft, indem sie Freunde und Untertanen, oder schlichtweg die, die sie liebten, beschützten. Am Ende ist aber eine junge Frau mit einem Dolch die größte Heldin. Sie hat sich dem Tod gestellt und gesagt: Nicht heute.

Die neuen Folgen von "Game of Thrones" laufen auf Sky. Jeden Montag ab drei Uhr morgens ist die neue Folge online. Außerdem kann die neue Episode ab Dienstag unter anderem bei Amazon Video, über iTunes oder im Google Play Store gekauft und geschaut werden.

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