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Warnstreiks bei der ARD: So wirken sie sich auf das Programm aus

Von dpa, t-online, sth

Aktualisiert am 19.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Tarifstreik beim Bayerischen Rundfunk
Wegen der Warnstreiks in MĂŒnchen: Am Mittwoch kam es erstmals zu SendeausfĂ€llen beim Bayerischen Rundfunk (BR). (Quelle: Peter Kneffel/dpa-bilder)
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Die Warnstreiks bei der ARD haben nun auch Folgen fĂŒr das Programm. Bei mehreren Sendern gab es am Mittwoch Probleme. Betroffen war unter anderem das "Morgenmagazin".

Die Warnstreiks bei den ARD-Sendern nehmen kein Ende. Am Mittwoch streikten etliche BeschĂ€ftigte der Landesrundfunkanstalten unter anderem fĂŒr eine bessere Bezahlung. Das hatte auch Auswirkungen auf das TV-Programm.


Nachrichtensprecher damals und heute

Nachrichtensprecher Jan Hofer kam bereits 1985 zur Tagesschau. Das linke Bild zeigt ihn im Jahr 1997. Seit Oktober 2004 ist er der Chefsprecher der Tagesschau im Ersten.
Ihr Markenzeichen ist ihr blonder Bob. Den hatte Gundula Gause auch schon bei ihrem ersten Auftritt als Co-Moderatorin von Claus Kleber beim ZDF-"heute journal". Das war am 5. April 1993.
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Die ARD sieht beim Tarifkonflikt der Landesrundfunkanstalten wenig Spielraum. Die Sender könnten sich nicht mehr an den Steigerungen des öffentlichen Dienstes der LÀnder orientieren, sagte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm am Mittwoch nach einer Intendantensitzung in Stuttgart.

Tarifstreik beim Bayerischen Rundfunk
"FĂŒr seriösen Journalismus – fĂŒr faire Arbeitsbedingungen": Streikende protestieren vor dem Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in MĂŒnchen. (Quelle: Peter Kneffel/dpa-bilder)

ARD will Inflationsausgleich anbieten

Das bundesweite Fernsehprogramm ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD-Rundfunksender. Angestellt sind die Mitarbeiter aber bei den eigenstĂ€ndigen Rundfunkanstalten in den jeweiligen BundeslĂ€ndern – mit unterschiedlichen VertrĂ€gen. Die Intendanten der ARD wollen den BeschĂ€ftigten nun einen "fairen Inflationsausgleich" zwischen 1,7 und 2,1 Prozent anbieten.

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Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Journalistenverband hatten fĂŒr Mittwoch zu befristeten, zum Teil 24-stĂŒndigen Warnstreiks aufgerufen. Damit wollten sie Druck in der laufenden Tarifrunde machen. AngekĂŒndigt waren sie beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), Westdeutschen Rundfunk (WDR), Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), SĂŒdwestrundfunk (SWR) und beim Bayerischen Rundfunk (BR).

Das Team vom "Morgenmagazin": Vor zwei Jahren feierte die Redaktion den 25. Geburtstag der Sendung.
Das Team vom "Morgenmagazin": Dieses Mal saßen die Moderatoren zwar nicht im Dunkeln, doch die Zuschauer sahen am Mittwochmorgen keine Livesendung. (Quelle: WDR/Svea Pietschmann)

ARD und ZDF konnten "Morgenmagazin" nicht live senden

Bundesweit sichtbar waren die Auswirkungen des Warnstreiks beim WDR: ARD und ZDF konnten das "Morgenmagazin" nicht live senden. "Das regulĂ€re Morgenmagazin entfĂ€llt auf Grund eines Warnstreiks. Sie sehen eine Aufzeichnung von heute frĂŒh", blendete die ARD am frĂŒhen Morgen im laufenden Programm ein.

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Eine WDR-Sprecherin erlĂ€uterte, in der Zeit von 3 bis 4 Uhr sei eine Sendungsstunde vorproduziert worden, die dann ab Beginn des Warnstreiks wiederholt gezeigt worden sei. Außerdem sei statt der aktuellen ARD-Sendung "Live nach neun" ein "Best-of" des Formats gesendet worden.

Erstmals AusfÀlle im Bayerischen Rundfunk

Beim Bayerischen Rundfunk (BR) kam es erstmals bei einem Tarifkonflikt zu SendeausfÀllen durch einen befristeten Warnstreik. Besonders betroffen waren im Radio die Informationswelle B5 aktuell, das Programm Bayern 2 und BR Klassik. Sie alle wurden auf Bayern 3 umgeschaltet, wie der BR mitteilte.


BeschĂ€ftigte des Norddeutschen Rundfunks (NDR) traten ebenfalls in einen 24-stĂŒndigen Warnstreik. Zu Auswirkungen auf das laufende Programm konnte Lars Stubbe vom Verdi-Landesbezirk Hamburg zunĂ€chst keine Angaben machen. Ähnlich Ă€ußerte sich ein NDR-Sprecher. Auf seiner Homepage hatte der NDR am Dienstag angekĂŒndigt, dass es streikbedingt zu Änderungen im Programm kommen könne.

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