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"Big Brother"-Bewohner wissen nichts über Corona-Krise

Ahnungslosigkeit im Container  

"Big Brother"-Bewohner wissen nichts über Corona-Krise

12.03.2020, 08:39 Uhr | dpa, t-online.de

"Big Brother"-Bewohner wissen nichts über Corona-Krise. Der Wohnbereich im "Glashaus" der neuen "Big Brother"-Staffel.  (Quelle: dpa/Willi Weber/Sat.1)

Der Wohnbereich im "Glashaus" der neuen "Big Brother"-Staffel. (Quelle: Willi Weber/Sat.1/dpa)

Ganz Deutschland spricht über die Ausbreitung des Coronavirus – aber in Köln gibt es ein kleines Areal von Ahnungslosen. Die "Big Brother"-Bewohner wissen nichts über die aktuellen Entwicklungen. 

Am 6. Februar wurden in einem TV-Container in Köln rund ein Dutzend Menschen von der Außenwelt abgeschottet, um in das Camp der Sat.1-Show "Big Brother" einzuziehen. Damals gab es erste Fälle in Bayern, aber noch keine weitere Ausbreitung oder Geisterspiele in der Bundesliga. Der Wissensstand der Kandidaten hat sich seitdem nicht weiterentwickelt.

"Je nachdem, wie sie sich im Vorfeld informiert haben, wissen sie theoretisch von dem Ausbruch des Virus in Wuhan und ersten Ansteckungen außerhalb Chinas", sagte ein Sat.1-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Ab 6. Februar haben sie jedoch keinerlei Nachrichten empfangen können."

Menowin Fröhlich darf Corona-Krise nicht verraten

An der Wissenslücke ändern auch die später neu eingezogenen Kandidaten – darunter Sänger Menowin Fröhlich – nichts. Sie durften der Stammbesetzung nichts über die Entwicklungen verraten. Die Regeln bei "Big Brother" verbieten es. "Ob Fußballergebnisse, Vorwahlen in den USA, die TV-Quoten oder auch das Coronavirus – die neuen Bewohner dürfen über diese Themen nicht sprechen", erklärte der Sprecher.

Bei "Big Brother" leben die Kandidaten in diesem Jahr in zwei Häusern im Kölner Stadtteil Ossendorf. Sie werden rund um die Uhr gefilmt. Damit sich das Coronavirus nicht auch noch in den Häusern breit machen kann, wurden neue Bewohner vor ihrem Einzug getestet. Nach Angaben von Sat.1 fielen alle Tests negativ aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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