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Rassismus-Kritik bei "Simpsons": Figuren bekommen neue Synchronsprecher

Nach Rassismus-Vorwürfen  

"Simpsons": Nicht-"gelbe" Figuren bekommen neue Synchronsprecher

27.06.2020, 13:48 Uhr | AFP

Rassismus-Kritik bei "Simpsons": Figuren bekommen neue Synchronsprecher. "Die Simpsons": Apu ist eine von zwei Rollen, die neu besetzt werden sollen. (Quelle: picture alliance / AP Photo)

"Die Simpsons": Apu ist eine von zwei Rollen, die neu besetzt werden sollen. (Quelle: picture alliance / AP Photo)

Auch wenn "Die Simpsons" Kult sind, die Serie hat schon oft Kritik wegen rassistischen Stereotypen einstecken müssen. Nun ziehen die Produzenten Konsequenzen und besetzen einige Rollen neu.

Die Macher der Fernsehserie "Die Simpsons" wollen in Zukunft keine weißen Synchronsprecher mehr für die Vertonung von nicht-weißen Figuren einsetzen. Das teilte die US-Produktionsfirma Fox Studios am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Entscheidung inmitten der landesweiten Anti-Rassismus-Proteste betrifft die "Simpsons"-Charaktere Apu Nahasapeemapetilon und Dr. Hibbert.

Bereits Anfang des Jahres hatte der langjährige Synchronsprecher des indisch-stämmigen Ladenbesitzers Apu Nahasapeemapetilon, Hank Azaria, angekündigt, die Vertonung aufgeben zu wollen. Zuvor hatte es immer wieder Rassismusvorwürfe gegeben. Kritiker warfen Azaria eine klischeehafte Darstellung Apu Nahasapeemapetilons vor, weil er dessen indischen Akzent stark überspitzte.

Die Entscheidung von Fox Studios betrifft auch die Figur des Arztes Dr. Hibbert, der vom weißen Schauspieler Harry Shearer vertont wird. Shearer leiht zahlreichen weiteren "Simpsons"-Figuren seine Stimme, darunter dem berüchtigten Unternehmer Mr. Burns und dem quirligen Nachbarn der Familie Simpson, Ned Flanders.

Landesweite Anti-Rassismus-Proteste in den USA haben auch die Debatte über strukturellen Rassismus und Diskriminierung in der US-Gesellschaft befeuert. Die Proteste wurden vom brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai ausgelöst.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Deutschen Presseagentur und AFP

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