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"ProSieben Spezial: Von Armut bedroht": Weniger als 969 Euro im Monat


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Weniger als 969 Euro im Monat: Wie Menschen an der Armutsgrenze leben

Von t-online, mbo

02.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Thilo Mischke: Der ProSieben-Reporter hat für eine neue Reportage Menschen besucht, die von Armut bedroht sind.
Thilo Mischke: Der ProSieben-Reporter hat für eine neue Reportage Menschen besucht, die von Armut bedroht sind. (Quelle: ProSieben/ProSieben/Wolf Lux/dpa-bilder)
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Vergangene Woche sorgte ProSieben mit "Rechts. Deutsch. Radikal" für mediales Aufsehen. Der nächste Bericht trägt den Titel "Von Armut bedroht". Thilo Mischke hat dafür Menschen besucht, die offiziell als arm gelten.

Thilo Mischke stellt in der Reportage "Von Armut bedroht" die Frage, was es heißt, im Corona-Jahr 2020 in Deutschland arm zu sein und hat dafür fünf Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen in deren Alltag begleitet. Dieses Jahr im Sommer sind laut der ProSieben-Sendung, die sich auf einen Bericht der Bundesregierung bezieht, etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Das entspricht einem Fünftel der Bevölkerung. Die Tendenz ist steigend. Momentan gilt als arm, wer im Monat weniger als 969 Euro zur Verfügung hat.


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Darunter unter anderem der Langzeitarbeitslose Sven aus Leipzig und die alleinerziehende Mutter Monique, die mit ihrer Tochter in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Ersterer arbeitete ehrenamtlich Vollzeit in einem interkulturellen Verein, der Migrant*innen hilft, er hätte im Monat gerne 1.000 Euro zur Hand. Das würde ihm reichen. Monique macht drei Jobs gleichzeitig, Arbeit hat einen hohen Stellenwert für sie. Unmengen an Geld hat sie aber dennoch nicht zur Verfügung.

"Von Armut bedroht": Reporter Thilo Mischke (r.) trifft für die ProSieben-Reportage Menschen, die in Armut leben.
"Von Armut bedroht": Reporter Thilo Mischke (r.) trifft für die ProSieben-Reportage Menschen, die in Armut leben. (Quelle: ProSieben)

"Beeindruckt von der Kraft meiner Gesprächspartner"

"Die Begegnungen für unseren Film haben mich sehr lange beschäftigt, aber in keiner Weise negativ. Ich war beeindruckt von der Kraft, vom Mut und vom Willen meiner Gesprächspartner. Sich nicht unterkriegen zu lassen in einer Gesellschaft, die häufig nur verächtliches für die Schwachen übrig hat, ist eine Meisterleistung", erklärt Thilo Mischke gegenüber t-online bezüglich der Dreharbeiten.

Auch über typische Klischees – beispielsweise von Langzeitarbeitslosen – wird in der Reportage berichtet. Mischke sieht sich in gewisser Weise dafür verantwortlich, diese aus dem Weg zu räumen, "weil ich mittlerweile eine Plattform habe, Zuschauer und Menschen erreiche, die den Urteilen aus unseren Filmen vertrauen. Damit müssen wir, als Team, sensibel umgehen. Und da einige Medien eine unrühmliche Funktion im Vermitteln von Armutsvorurteilen übernommen haben, haben wir uns verpflichtet gefühlt, dem Zuschauer mal eine Gegenposition anzubieten: nämlich die Wirklichkeit", so Mischke.

"ProSieben Spezial: Von Armut bedroht" läuft am 5. Oktober um 20.15 Uhr.

Am vergangenen Montag hatte die mehrstündige Prosieben-Doku "ProSieben Spezial: Rechts. Deutsch. Radikal" mit Mischke 1,69 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (5,6 Prozent Marktanteil) erreicht. Die Sendung führte dazu, dass die AfD-Fraktion im Bundestag ihrem früheren Pressesprecher Christian Lüth fristlos kündigte. Ihm werden menschenverachtende Äußerungen über Migranten zugeschrieben.

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Verwendete Quellen
  • Pressematerial von ProSieben
  • Vorabsichtung der Reportage "Von Armut bedroht"
  • Interview mit Thilo Mischke
  • Nachrichtenagentur dpa
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