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Ein Jahr nach Ende der Serie: TV-Kulissen der "Lindenstraße" ab 2021 in Speyer zu sehen

Ein Jahr nach Ende der Serie  

TV-Kulissen der "Lindenstraße" ab 2021 in Speyer zu sehen

06.12.2020, 04:30 Uhr | dpa

Ein Jahr nach Ende der Serie: TV-Kulissen der "Lindenstraße" ab 2021 in Speyer zu sehen. Schreiner Glenn Hull arbeitet im Museum Wilhelmsbau des Technik Museums Speyer am Aufbau der Original-Kulisse der Fernsehserie "Lindenstraße".

Schreiner Glenn Hull arbeitet im Museum Wilhelmsbau des Technik Museums Speyer am Aufbau der Original-Kulisse der Fernsehserie "Lindenstraße". Foto: Uwe Anspach/dpa. (Quelle: dpa)

Speyer (dpa) - Zahlreiche Original-Kulissen der ausgelaufenen TV-Kultserie "Lindenstraße" sind ab 2021 im Technik-Museum Speyer zu sehen. Die Requisiten des Cafés Bayer und des Restaurants Akropolis werden derzeit aufgebaut und sollen ab Ende März begehbar sein.

"Wenn alles klappt, eröffnen wir genau ein Jahr nach dem Ende der Serie die neuen Räume mit einigen Darstellern aus der Reihe," so Sprecherin Corinna Siegenthaler. Seit 2012 steht bereits die Küche der schrulligen Filmfigur Else Kling in dem Museum in Rheinland-Pfalz - schon jetzt ein Magnet für "Lindenstraße"-Zuschauer aus ganz Deutschland.

"Nur das Haus der Geschichte in Bonn und die Deutsche Kinemathek in Berlin erhalten noch Kulissen und Drehbücher der "Lindenstraße"", sagte Siegenthaler. Die Requisiten waren im Januar in Köln von einem Team des Museums demontiert worden. "Das Café Bayer und das Akropolis ziehen neben das schon vorhandene "Lindenstraße"-Zimmer in unseren Wilhelmsbau." Während die Kling-Küche mit Plexiglas abgeschirmt ist, sollen Besucher die neuen Kulissen auch begehen dürfen.

"Sie können sich dann für ein Foto auch einmal an einen Tisch setzen oder hinter die Theke stellen", sagte Siegenthaler. In dem etwa 60 Quadratmeter großen Raum könne das Museum zwar nicht alles zeigen. "Aber wir präsentieren das Prägnanteste, damit die Besucher ein Gefühl bekommen für dieses Stück Fernsehgeschichte."

Die Idee, Klings Küche nach Speyer zu holen, entstand 2009 bei einem Treffen des damaligen Museumschef Hermann Layher mit Schauspielerin Marie-Luise Marjan ("Helga Beimer"). Produzent Hans W. Geißendörfer stimmte zu. Heute liegen in der Ausstellung auch viele Drehbücher.

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