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"Tatort"-Duo aus Saarbrücken: "Wie ein verkorkstes Pärchen"

"Wie ein verkorkstes Pärchen"  

"Tatort"-Duo aus Saarbrücken wird zum großen Gesprächsthema

06.04.2021, 10:12 Uhr | sow, t-online

"Tatort"-Duo aus Saarbrücken: "Wie ein verkorkstes Pärchen". "Tatort: Der Herr des Waldes": Die Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) sind auf Spurensuche. (Quelle: SR/Manuela Meyer)

"Tatort: Der Herr des Waldes": Die Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) sind auf Spurensuche. (Quelle: SR/Manuela Meyer)

Im "Tatort: Der Herr des Waldes" ging es für das neue Saarland-Team zum zweiten Mal auf Verbrecherjagd. Die Hauptdarsteller Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer standen dabei nicht nur wegen ihrer Ermittlungen im Vordergrund.

Mit dem "Tatort: Der Herr des Waldes" ging es für Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer erst zum zweiten Mal gemeinsam vor die Kamera. Beim ersten Fall "Das fleißige Lieschen", der im April 2020 gesendet wurde, kannten sich die Darsteller noch kaum. Doch die im Saarland als Leo Hölzer und Adam Schürk ermittelnden Hauptkommissare sorgten schon bei ihrer Premiere für Aufsehen: 10,44 Millionen Zuschauer ließen damals den Marktanteil im Ersten auf sensationelle 27,5 Prozent ansteigen.

Der "Spiegel" feierte das neue Team und meinte, es sei "das Beste, was dem Saar-Revier nach den Striesow-Albernheiten der vergangenen Jahre passieren konnte." Auch die Zuschauer auf Twitter hatten damals viel Gutes über den "Tatort" zu berichten – so auch diesmal. Obwohl es auffällig war, wie stark die beiden Hauptdarsteller dabei mit ihrem äußeren Erscheinungsbild zum Thema wurden. Zahlreiche Twitter-User witzelten über das "verkorkste Pärchen" und einige jubelten, wie "unverschämt gut" Burlakov und Sträßer aussehen würden.

Immer wieder referierten die User dabei auf die Optik der Beiden. Die Stichwörter "Hipster" und "Berghain" fielen. Ein Posting zeigte das Duo in einer Szene im Wald, dazu hieß es: "Ist hier der Eingang zu dieser illegalen Techno-Party?".

Insgesamt war die Begeisterung für die neue Folge aus Saarbrücken groß. Ein Kommentar fasste den zweiten Auftritt auf Nachfrage der "Tatort"-Redaktion so zusammen: "Sehr gut. Ungewöhnlich spannend und grausam für einen Tatort. Die private Geschichte der Kommissare ist hier eher interessant und spannend als nervig wie sonst oft und hat großes Potential." Der User vergibt neun von zehn Punkten. Andere sprechen von "großartigen Schauspielern", einer "top Story" und manche erkennen schon ihr neues "Lieblingsteam".

Kritik findet sich in den sozialen Medien eher weniger. "So interessant der Psycho-Part war, so überflüssig, zeitraubend und nervig war diese Vater-Geschichte", meint einer und ein anderer Zuschauer stört sich an den "gegenseitigen Erklärungen der beiden im Auto wie die Tat vor sich ging". Das empfand er als "extrem nervig". Am Ende schalteten 9,25 Millionen Menschen den Krimi ein, der am Ostermontag gezeigt wurde. Damit feierte Das Erste einen Erfolg: Mit 26,3 Prozent Marktanteil kam "Tatort: Der Herr des Waldes" nahezu auf einen ähnlichen starken Wert wie die Premierenausgabe des neuen Saarland-Duos.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Twitter: #Tatort

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