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Von Monstern und Magie: "The Witcher" geht in Staffel zwei

Von dpa
Aktualisiert am 17.12.2021Lesedauer: 2 Min.
"The Witcher" mit Cirilla (Freya Allan, l.
"The Witcher" mit Cirilla (Freya Allan, l.) und Geralt (Henry Cavill) geht in die zweite Runde. (Quelle: JAY MAIDMENT/Netflix/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Nach rund zwei Jahren hat das Warten fĂŒr Fans der polnisch-amerikanischen Fantasyserie "The Witcher" ein Ende. Ab Freitag (17. Dezember) ist die zweite Staffel bei Netflix abrufbar. Die erste Season gehört nach Angaben des Streaming-Anbieters nach wie vor zu dessen grĂ¶ĂŸten Hits.

Im Mittelpunkt der Serie stehen drei Figuren: Der titelgebende Hexer Geralt (Henry Cavill), durch eine herbeigefĂŒhrte Mutation seit dem Kindesalter mit ĂŒbernatĂŒrlichen FĂ€higkeiten und KrĂ€ften ausgestattet, die junge Prinzessin Cirilla (Freya Allan), auf der Flucht aus ihrer Heimat und selbst mit geheimnisvoller Magie gesegnet, und die Zauberin Yennefer (Anya Chalotra). Am Ende von Staffel eins treffen Geralt und Cirilla, die vom Schicksal verbunden sind, endlich aufeinander.

Vom Schicksal zusammengebracht

Nachdem Staffel eins mit drei unterschiedlichen ZeitstrĂ€ngen teilweise etwas verwirrend war, sind die drei Hauptfiguren nun enger beieinander. "In dieser Serie geht es um eine Familie. Keine, die durch Blut verbunden ist, sondern die durch das Schicksal zusammengebracht wurde und letztlich durch ihre Entscheidung dafĂŒr", sagte Serienschöpferin Lauren Schmidt Hissrich der dpa. Alle drei finden zusammen, das wolle man in der zweiten Staffel erfĂŒllen. "Aber es wird nicht so einfach und perfekt, wie man es sich vorstellt", deutet sie an.

Geralt und Cirilla mĂŒssen Vertrauen zueinander aufbauen, er muss in Staffel zwei vom einsamen Krieger zur Vaterfigur wachsen, sagt Schmidt Hissrich. Besonders freue sie sich darauf, den Fans in Staffel zwei die Festung der Hexer, Kaer Morhen, zu zeigen, in die Geralt Cirilla bringt.

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Auch wenn die zweite Staffel zwei etwas dĂŒsterer und introspektiver ist, verlĂ€sst sich "The Witcher" weiter auf seine Erfolgsformel: Auf der Suche nach dem nĂ€chsten "Game of Thrones" wurden offenbar viele Zuschauer und Zuschauerinnen bei der Serie fĂŒndig, die auf den Geschichten des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski basieren.

Eine Fantasiewelt voller Konflikte

Die oberflĂ€chlichen Parallelen sind dabei deutlich: Beide Geschichten spielen in einer großen, konfliktreichen Fantasiewelt, die unserem Mittelalter Ă€hnelt. Doch in "The Witcher" spielen die Fantasy- und Horror-Aspekte, wie Monster und Zauberei, eine viel grĂ¶ĂŸere Rolle. Außerdem nimmt sich die Serie nicht immer ganz so ernst wie der HBO-Erfolg. Es gibt klamaukige und bewusst ĂŒberzogene Momente, die im Kontext der Serie aber sehr gut funktionieren.

Nicht zuletzt dĂŒrfte auch die bereits vorhandene Bekanntheit der zahlreichen BĂŒcher und Computerspiele zum "Witcher" den Erfolg der Serie begĂŒnstigt haben. Damit umgeht sie möglicherweise ein Problem der spĂ€ten "Game of Thrones"-Staffeln: Das Quellenmaterial wird so schnell nicht ausgehen.

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