Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeAutoElektromobilitätElektroauto

München: Wirelane geht gerichtlich gegen Tesla vor –Verbot für Ladesäulen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextStalingrad-Rede: Putin droht DeutschlandSymbolbild für einen TextDax geht durch die DeckeSymbolbild für einen TextSkistar teilt beunruhigendes FotoSymbolbild für einen TextGasspeicher: Gute NachrichtenSymbolbild für einen TextBayern verliert Neuschwanstein-ProzessSymbolbild für einen TextBerlin: Grüne rutschen in Umfrage abSymbolbild für ein VideoMann stört Löwe – der schnappt zuSymbolbild für einen TextHSV-Fans verprügeln FamilieSymbolbild für einen TextSWR streicht Folge von SchlagersendungSymbolbild für ein VideoMasturbation? Grünen-Frau zeigt TattooSymbolbild für einen TextNina Bott im MinirockSymbolbild für einen Watson TeaserHeidi Klum überrascht mit Baby-AnsageSymbolbild für einen TextNiedliche Küken züchten - jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Münchner Firma geht gerichtlich gegen Teslas Ladestationen vor

Von t-online, sha, pb

Aktualisiert am 21.12.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 171299129
Supercharger von Tesla: Der US-Autohersteller buhlt um Kunden in Deutschland. (Quelle: IMAGO/mix1press)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Münchener Firma Wirelane will Teslas Ladesäulen hierzulande verbieten lassen. Der Grund: Das US-Unternehmen verstoße gegen deutsches Recht.

Weil Tesla seine E-Auto-Ladesäulen (Supercharger) nicht wie hierzulande vorgeschrieben geeicht hat, will der Münchner Konkurrent Wirelane eine einstweilige Verfügung erwirken. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe und beruft sich auf den entsprechenden Antrag von Wirelane.

Der Grund für den rechtlichen Schritt: Tesla verstoße "durch den Betrieb eigener Ladesäulen für elektrisch betriebene Fahrzeuge deutschlandweit gegen das geltende Mess- und Eichgesetz", zitiert "Die Zeit" aus dem Dokument. Sollte sich das nicht ändern, gehörten die Ladesäulen verboten, argumentieren Wirelanes Anwälte, heißt es weiter.

Als Hintergrund: Das deutsche Eichrecht sieht vor, dass Kunden nur für genau den geladenen Strom bezahlen, der auch in ihr Fahrzeug geflossen ist. Den Tesla-Ladesäulen fehlt jedoch dieser Zähler.

Tesla schweigt zu dem Fall

Sollte das Landgericht Frankfurt die durch Wirelane beantragte einstweilige Verfügung erlassen, drohe Tesla-Fahrern eine teurere Ladung bei Wettbewerbern, berichtet "Die Zeit". Tesla habe auf Anfragen weder in den USA noch in Deutschland reagiert.

Wirelane liegt mit Tesla bereits länger im Streit. Anfang Dezember hatte Wirelane-Gründer Constantin Schwaab dem Portal "Gründerszene" gesagt, dass er sich von dem US-Autobauer bedroht fühle. "Ich sehe mich von Tesla erheblich beim Ausüben meines Gewerbes eingeschränkt", so Schwaab damals.

Seit Gründung seines Unternehmens im Jahr 2016 habe Wirelane rund 11.000 Ladestationen für E-Autos installiert. Hauptabnehmer seien Restaurants und Hotels. Um diese Kunden buhle auch Tesla. In einem Schreiben schlug Schwaab Besitzern von Tesla-Ladestationen vor, doch besser direkt zu Wirelane zu wechseln.

Die "Gründerszene" zitiert aus dem Schreiben Schwaabs an seine potenziellen Neukunden: "Bei den aktuellen Strompreisen verschenken viele Hoteliers mit Tesla Destination Chargern jährlich Strom im Wert von mehr als 10.000 Euro – oder rechnen ihre Ladetransaktionen nicht eichrechtskonform ab." Tesla verstand Schwaabs Rechnung als Rufschädigung und mahnte das Münchner Start-up ab.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Vorabmeldung "Die Zeit" Nr. 53 vom 22. Dezember 2022
  • businessinsider.de: "'Ich werde alle Tesla-Ladesäulen stilllegen lassen'"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neuer Tesla verliert Lenkrad auf der Autobahn
  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
Deutschland

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website